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1 (1882) 1576 - 1582
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508
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508 1582 378-379.

28. Juli ziehen." Declaration wegen der Untertanen: nicht zu erhalten.Kff. und Fürsten sollen beim K. das suchen, was bedacht; „obsauch pro reputatione der stend sein, da man papistischen stendenschir zu fuss falle?" Sollte nicht im Namen aller Stände ge-schehen ; „item das auch dieselben [Stände, die weltl. Kff.] der frei-stellung und declaration in genere auch meidung tun solten, damitmans in esse behilt.".........

Schliesslich erklärte der kurpfälz. Kanzler: über die Verbesse-rungen und Additionen, auch die Suppl. selbst wollten sie sich be-denken; „seien ire erinnerungen gut; aber was Weiterung gebe,halten sie darvor zu underlassen."

(Am 29. Juli billigte in einer Beratung der Kurfürstlichen Pf.das sächsische Scriptum an die geistl. Kff., meinte jedoch u. a., beidem Paragraphen, „das etlich ein aug uff die stieft geschlagen,wurden geistliche lachen", daher auszulassen. Die gestrigen Con-cepte [der Suppl.] seien etwas geändert, „nicht den voten gemess,dan dieselb zu hart und nicht erhalten wurden." 2 )

Mb. 112/3a f. 156. Prot. (Kurpfalz;).

1) Für 1. die fuldischc Ritterschaft, 2. die Städte Fulda und Qeisa,3. die Stadt Aachen, 4. Graf Joachim den Ae. von Ortenburg und dieStädte Bibrach und Schwäbisch-Gmünd; dem Kaiser sämmtlich am 1. Aug.übergeben (bei Hoffmann I, 600-608; vgl. Häberlin XII, 328 ff;Lehmann I, 188ff. lässt die Suppl. für Aachen weg).

2) Ein weiterer Convent am 10. Aug. wurde wegen der Supplikationender Stadt Aachen und der Evangelischen zu Köln einberufen; die Ständeerklärten „in einem voto" Bich mit dem kf. Bedenken einverstanden, dassdie Aachische Suppl. dem Kaiser zu übergeben und dieser um Antwort aufdie vorige Eingabe zu ersuchen sei, und verlangten Abschrift der köln.Suppl. behufs weiterer Beratung. Ausserdem wurden einige Besehwerdender Grafen vorgebracht und auch die Freistellung, namentlich durch J. C.wieder angeregt. Die Kff. erklärten, sie wollten dieselbe keineswegs fallenlassen, nur für diesen R. -Tag einstellen; „sei aber ein stand vorhanden,so reformiren wolle, sol ers nur tun und nicht viel dispu-tirn 1 ' (Kurpf. Prot). Intercessionsschr. für die Aachener und die kölnerEvangelischen übergaben die Stände der A. C. dem Kaiser am 18. Aug.,vgl. Häberlin XII, 356 ff.; 366 ff. Kf. Ludwig schrieb seineu Gesandtenzu Augsburg am 28. Juli (aus Baden) über ein Anbringen der kölner Ev.bei der Heidelberger Kanzlei und befahl dabei wiederholt die Berechtigungder R.-Städte zur Annahme der einen oder andern Religion kräftig zuvertreten. Mb. 112/3 a. Or.

28. Juli 379. Schregel') an Ehem.

Augsburg

. . Contribution: die kais. Replik von heute verlangt 60 Mo-nate beharrlicher, 10 eilender Hülfe, sammtErzh. Karls besonderemBegehren; „so ist doch der Sax so verbast, dem kaiser, was erbegert, durchzubringen, und die andern stand so bezaubert, daszu besorgen, es werd alls gewilligt wem; und sagt man, wan der

punet erledigt, so wer er fort ziehen." 2 )..... Heut reiste der

Administrator ab; „Saxen hat in dess uberredt." Als die Pfaffennicht merkten, dass durch die Session des Adm. die Freistellung