506 1582 376-377.
24. Juli pare Schönberg", der vor 8 Tagen nach Fontainebleau ging, sagteihm, der Intendant der Finanzen Petermot sei vom König zu denVerhandlungen über J. C. Ausstände nach Nancy abgeordnet . . .
Mb. 90/12 f. 184. Or.
1) Der s r de Dompmartin (Dommartin, Dammartin), ein lothringischerAdeliger, hatte obwohl katholisch 1575 die Partei Conde's ergriffen(La Hug. I, 364) und unter J. C. 200 Reiter commandirt; über La Hug.Forderung an ihn im J. 1582 vgl. ebd. II, 152 ff.
2) Vgl. Desjardins IV, 421 (3. Juli): über die Werbung des sa-voyischen Gesandten Challant de Chatillon Ricotti III, 16/17.
27. Juli 377. Memorial der Städte A. C.') für die kurfürst-Augsburg liehen Räte.
„Etliche puneten, den churf. raten zu bedenken heimzustellen."
Da die Reden, dass der Rel.-Fr. durch das Trienter Concilerloschen, dass die Stände der A. G. sich desselben durch ungleicheHandlungen zwischen ihnen seit ao. 55. selbst entsetzt, „nit alleinvon privatpersonell und in D. Ederi büchlin vermerkt, sonder auchvon 1. Mt. etlichen fürnehmen, verrümbteren, die etvvan den ge-haimen consultationibus beiwohnen, öffentlich zu hoff gehört werden"/)ob der Kaiser nicht um gebührliches Einsehen zu ersuchen?
Ob ferner der Kaiser bei der Relation wegen Aachen nicht zuerinnern, dass die ganze Gemeinde, Evangelische und Katholische,unter sich verglichen und einig seien, einander zu dulden und bisauf den letzten Blutstropfen bei ihren Freiheiten und jetzigem Standzu handhaben, dass man also die wenigen Ausgewichenen auf dengewöhnlichen Rechtsweg weisen könnte?
Intercession für Regensburg und Wimpfen. „Die neuwe zuchtder Jesuwittcr" und ihre Praktiken in den Städten, wodurch dieRatsstellen den Evangelischen mehr und mehr entzogen und meistjunge und neue Leute den alteingesessenen Familieu vorgezogenwerden. Sie ziehen die A. C. Verwandten in Ehe- und Gewissens-sachen vor ihr Chorgericht oder geistliche consistoria.
Verweigerung der Leheninvestitur namentlich von Seiten Erzh.Ferdinands bei Städten, die nicht bei den Heiligen schwören wollen. 3 )Wie dies alles beim Kaiser anzubringen und zu unterbauen sei?
Mb. 112/3 a f. 195. Cop.
1) Ueber die Städtetage zu Speier (24. Aug. 1581) und zu Heilbronn(5. April 1582), die sich hauptsächlich mit Massregeln zu Gunsten derStadt Aachen beschäftigten, vgl. H ab erlin XI, 458 ff; 514 ff. Eine Ge-sandtschaft der Städte an den Kaiserhof hatte dort die Einstellung derExekution gegen Aachen nicht erreicht, war vielmehr unter Drohungen, derKaiser könnte auf diesen ungebührlichen Schritt anders mit ihnen ver-fahren, abgewiesen worden. Der dort anwesende sächsische Gesandteäusserte gegen den Strassburger, „er mueste sich selb3ten Schemen, das er alsein churf. abgesandter ein mehrers nit (dan wie aus den decretis zu sehen)erlangen oder ausrichten können;" der Str. solle die Coplen der kais.Dekrete geheim halten, „damit sie nit zu vercleinerung der churfursten