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R.-Tag die theologischen Streitigkeiten ruhen lassen. Er und seine 16. JuliTheologen gründen sieh auf die Schrift und A. C, in welcher wiein der Apologie und den Declarationen sie nichts von der Ubiqui-tät noch die Phrasen in, sub u. dgl., vielmehr finden, „das dasbrot der leib Christi und dessen gedechtnuss, item das nachtmaldas neue testament und gemeinschaft des leibs und bluts Christisei." Glaubt nicht, dass die A. C. mit einigem Grund gegen sieangezogen werden kann. Daher befremdet ihn der VorwurfWs., „als wan wir es mit derselben pure et simpliciter nit, son-der allein mit dem mund hielten." Weiss von keinen unerbau-lichen Propositionen und Sophistereien der Seiuigen ; ersucht W.um Beweise oder Zurücknahme dieser Anklage. „Dagegen mögenE. L. wol fursehen, das sie mit ihrer vierten einfeltigen kindlichen opinionsich selbs nit betriegen." Die Schrift will wohl, dass wir Kinderseien in Vermeidung des Bösen, aber auch klug wie die Schlangen,um den rechten Verstand der Schrift zu erforschen und die Geisterund Lehrer zu prüfen, ob sie aus Gott seien, wie die Berroenser
taten........ W. möge auf das remedium legitimae synodi
hinwirken ........
Mb. lll/lb f. 133. Conc. (Ehern).
368. Die Räte Wambold und Witzen dorff 1 ) an Johann 16. Juli
Casimir. Augsburg
Vergebliche Audienz Wambolds mit Pastor und Sickingen am10. beim Herzog von Baiern, der sich der Session im Fürstenratwegen auf gar nichts einliess. Wambold enthielt sich daher bis jetzt derSession, befürwortet aber eine Vertretung J. C. im Fürstenrat, „wiesolches fast aller stett abgesanten herzlich wünschten, furnemlichdie, so guete correspondenz mit mier halten und der religion nitübel gewogen." . . Die Städte wollen vor Erledigung ihrer Be-schwerden, vor Allem der aachischen, nichts bewilligen.
Der Kf. von Sachsen, der Wambold selbst hörte, bedauerte,dass J. C. nicht mit seiner Gemahlin gekommen sei, und will esdem Pf. schreiben, wann er nach Nürnberg geht. „Haben sich sehrgnedig gegen mir erzeigt." Der Kf. hat über 300 Pferde heimgeschickt 2 )
........Seltsame Händel zwischen dem Kf. von Sachsen, auch
Pappenheim und den Städten. Philipp Ludwig u. a. wollen sichAachens annehmen. Predigt in den Wohnungen Sachsens, Wür-tembergs und Brandenburgs, „ist ein gross zulaufen, schelten sehruf die Calvinisten" 3 ).
[P. S. Wambolds.] Der Oberst Lützelburg vertraute ihm,er habe von Sachsen vermerkt, das I. Ch. Gn. gerne sehen, dasE. F. Gn. sampt derselben gemahlin sie einmal besuchte; das sieaber E. F. Gn. express darumb nicht petten, wissen E. F. Gn. dieursach. Und do E. F. Gn. es dahin könten richten, I. Ch. Gn.bei Nürmberg anzusprechen, were solches nit unrattsam, wie er da-für helte." 4 )
Mb. lH/lb f. 142. Or.
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