480 1582 348-349.
29. Mai quelque armee tant par mer que par terre; de plus que le com-mandement de faire passer la cavallerie de Naples et l'infanteriede Sicile en la Lombardie seroit refroidy, ä cause du Turcq qu'ontient pour le seur avoir en volonte d'attacquer l'Espaignol cestepresente annee. L'on affirme au r.este le dict Turcq s'estre accordeavec lePcrse de tout leurs differentz. Et n'ayant autre chose pourle present, je prie dieu etc."
Mc. Fürstensachen CXXUJ 1011. Conc.
1) Eine etwas gewagte Vermutung, aber ich fiade kaum einen andernwahrscheinlichen Adressaten. Das Sehr, ist gerichtet an einen auaser-deutschen Herrn, der mit Parma correspondirt; der Herzog von Loth-ringen kann aber nicht gemeint sein, wegen der Wendung: ,,puis qu'ilvous plaict" u. s. w., die ja dem alten Jugendfreund gegenüber undenk-bar ist, ebensowenig Alencon, das damalige Haupt der aufständischenNiederländer. Uebrigens lässt die einfache Anrede „Monsieur moncousin 1 ' nicht auf einen regierenden Fürsten schliessen, sonst könnte manallenfalls an den Herzog von Savoien denken, freilich ohne jeden son-stigen Anhaltspunkt, während der Verkehr J. 0. mit den Gulsen für dieseZeit (Frübjahr/Sommer 1582) durch La Hug. II, 177 ff. ausdrücklichbezeugt ist. Malleroy kam damals wieder mit Beutterich zusammen (zu„Momberinge"?), der J. C. Geneigtheit erklärte mit Guise und'Conde zu-sammenzugehen, „ausquelz quiconque s'opposeroit en France se lom-proit la teste", freilich unter den früheren Bedingungen und gegenWahrung der Religion.
29. Mai 349. Johann Casimir an Pfalzgraf Reichard.
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läutern (Ei ne Vorlage wegen des Concordienbuohs an den B,.-Tag nicht wahr-scheinlich; Gefahr einer Condemnation der zwinglischen und calvini-schen Lehre. Die Ubiquitisten und ihre Gegner.)
R. hat ihm angedeutet, „was auf künftigen reichstag des con-cordibuchs halben furlaufen und wir die stende, so es nit subscri-birt, desswegen zur rede gestelt werden möchten", l ) und sein Gut-achten begehrt. Verweist auf die beiliegende Copie seines Sehr.an seinen Bruder 2 ); hier ist der Fall vorgesehen, dass der Kaiserund die Papisten die Nichtsubscribenten zur Rede stellen. Wennim zweiten Fall die Subscribenten dies tun sollten, was er nichtglaubt, so soll man sich ihnen gegenüber auf die A. C. und Apo-logie bekennen, das Concordienwerk als nicht gemeinschaftlichunternommen an seinen Ort stellen, dagegen zu einem unpar-teiischen synodus und colloquium aller der A. C. Verwandten undGeneigten behufs Hinlegung der Irrungen sich bereit erklären. AmWahrscheinlichsten ist jedoch der dritte Fall, dass die Subscri-benten mit ihrem bergischen Buch ganz zurückhalten und nur einenBeschluss der gesammten Stände durchsetzeu wollen, dass derZwinglianismus oder Calvinismus verdammt und dass die Abend-mahlslehre der A. C. Verwandten jederzeit die von der leiblichenGeniessung (realiter, oraliter und corporaliter) gewesen sei. DiePapisten würden gern hierauf eingehen. Man muss sich also vor