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sein werden; sie wollen mitlerwail auf die weg gedenken, sich auch 10. Aprilmit dem kurfirsten zu Brandeburg pai diser irer zusambenkunftunterreden, und die sach also in gehaim zu halten, wie ich dandieselb verraant, und der kurfirst zu Sachsen ime dem von Brande-burg alspald geschriben, in vermanend, mitlerwail auch gegen saineratten und gesanten dessen nichts zu melden. Dan ich dem kur-firsten zu Sachsen pericht, wie wait ich mit dem von Brandeburgdises punkts halber gerett, wie ims dann I. kf. Gn. auch gevallenlassen, und sonderlich, das ich dieselb nicht vermeldt, das dessenwas zuvor mit im wehr gehandlet worden, ehr werd sich nu wollwissen in die Sachen schigken. Meldet auch waiter, das diser punktin die proposition nit soll komben; E. Mt. missen den anfenklichpai den andern kurfirsten unterpauen, doch erst dorten am raichs-tag und darnach erst letztlich in gemain ahn die stend langenlassen. Und summariter plaibts zur zait pai dem, das sich E. Mt.genedigist gedulden piss zu dero mit dem kurfirsten zu Sachsengelugklicher zusambenkunft und mitlerwail disen handl ganz 'ingehaim phalten; wie mich denn I. kf. Gn. etlich mall gefragt, obich mit diser relation Selbsten zu E. Mt. zihen werd, die ich pe-antwortet, ich wehr dess willens, wan ich nur erfar, wo E. Mt.anzutreffen wehren; als ichs dan untertenigst gern tett, wo ichE. Mt. kammerdinsts halber, sonderlich wail itzt Georgi an derhant, abkumben mecht; derowegen ich ditz mit aigner hant allesgeschriben, untertenigist verhoffend, E. Mt. mich in dem fall gne-digist entschuldigt halten. Waiter sagten I. kf. Gn., das sie geden-ken auf des raichs matrikl, das darvon E. Mt. kaiserlicher personUnterhaltung volgen mecht, welliches jarlich piss in die sechsmall-hunderttausent gülden tragen soll, daraus E. Mt. gnedigist spüren,das dise hilf auf andere weg gericht wirt; derwegen ich die wegoder mit], so in der instruetion, als der Romzug, gemainer Pfenigoder Prorogation der jüngsten Regenspurgischen hilf, alle umb-gangen, und erwart, was für mitl und weg zu sollichem I. kf. Gn.for sich haben. Derwegen ich in mainer vorigen relation vonDresden aus gemelt, das ich aus der instruetion procediren müssen.Dan was wehr darmit E. kais. Mt. selbst person geholfen ? Der-glaichen Tirkenhilf sein schon zuvor mehrmallen geschehen, ist aberdarmit E. Mt. kaiserlicher person darmit [!] nicht geholfen gewesen,ist auf die granitzen und etc. verwent worden. Ich hoff aber, wanman den handl nur recht angraifen wirt, E. Mt. werden aines unddas ander erhalten, als nemblichen die Prorogation der vorigenTirkenhilf und auch stattliche Unterhaltung dero selbst kaiserlicherperson, die ich dan E. Mt. von dem allmechtigen gott treulichuntertenigist winschen tu und mir von unserm herrgott für einsondere gnad halten will, das derselb E. Mt. und dessen loblichenhaus Oesterreich zu ehren und guttem durch mainer geringen per-son treuherzige untertenigste dinst solliches genediglich richtenwollen; der verlaich ferner sein segen. Und sovil dises punkten."Daneben bitten beide Kff., der Kaiser wolle ihnen seinen An-zug zeitig mitteilen*); sie schicken ihre Gesandten diese Woche
*) Am Rand: „Fiat."