335-336. 1582 471
entreprises que le roy d'Espaigne y avoit. 2 ) Suivant quoy j'ad- Apriljousteray que depuis que le Francois a eu acces en Angleterre,Ton est tousjours en peur pardecä, voire et en Italie, comme biensouvent l'on m'escrit, craindant que la fin n'en soit tragicque. Vousrecevrez, s'il vous piaist, cest advertissement de teile affectionque le vous envoye. Et au reste faictes estat de moy commed'ung que trouverez tousjours prest ä vous faire Service et plaisirde sy bon coeur etc."
Mb. 90/12 f. 178. Conc (Beuttericli.)
1) Unter dem 8. April sehreibt J. C. selbst an W., der Handel mitAnjou gefalle nicht jedermann, er sei jedoch hei der Weisheit derKönigin und ihres Rates von einem für England glücklichen Ausgangüberzeugt; zugleich bittet er um baldige Abfertigung seines am englischenHof weilenden Dieners „Zolcker". Aehnlich schreibt J. 0. unter gl.Datum über Anjou an Leicester, den er ausserdem ersucht „de m'envoyer]a peinture de la corne de ce poisson du capitaine Forbisser que mefestes monstrer a Vindelizor [?], qui ressemble a Celle du licorne". Mb.a. a. 0. 175. Conc.
2) "Vgl. über diesen wirklich existirenden Jesuitenplan einer spanisch-italienischen Landung in Schottland und einer Rebellion der eng-lischen Katholiken Froude XI, 474 ff.
336. Ladislaus Popel von Lobko vvitz 1 ) an den Kaiser. 10 - April
Prag(Vertrauliche Unterredung mit Sachsen; dessen Ergebenheit gegen denKaiser und Neigung, den inzwischen geheim zu haltenden Wunsch desKaisers nach einer „Unterhaltung" aus Reichsmitteln auf dem R.-Tag zubefördern. Beginn des Tags; wie Brandenburgs Erscheinen zu veran-lassen.')
Ist am 3. von Brandenburg weggezogen und am 6. nach Dresdengekommen. Am folgenden Morgen kam der Kf. selbst zu ihm,worauf er dem Kf. den Gruss des Kaisers entbot und die zweiHandschreiben desselben übergab, die der Kf. sofort las „und michgehert, wider alspalden peantwurt, und also vast ein stund darmitzugepracht. Wie ich nu das von E. Mt. mir anpevolen J. kf. Gn.nachlengs erzelt, haben anfenklich I. kf. Gn. gegen E. Mt. dessengenedigisten zuempittens und zuschreibens sich untertenigist zu be-danken mir pevolen, neben vermelden, wie genedigist E. kais. Mt.ime und als vattern schraiben, dessen ehr sich glaichwoll unwirdigerkent; und zaiget mir darauf das kredenzschreiben, darin E. Mt.dero sönlichs hochs vertrauen gegen sainer person melden, wellicheswort ime warlich, wie ich gespirt, dermassen contentirt, das ehrdarauf saget: „Nu gesich ich, das I. kais. Mt. mich sovil wirdigenund ein sollichs guts gnedigs vertrauen zu mir haben; I. Mt. solswils gott im werk erforen, das ich alles dasjenige, was I. kais. Mt.und dero löblichem haus Oesterraich zu ehren und wolfart raichenkan, untertenigist gern befurdern will und an mainer person nichtserwinden lossen." Und sagt abermal zu mir in vertrauen, ehrwehr woll von etlichen E. Mt. getraien dinern, ansehlichen laiten,