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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
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456
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456 1581 314-316.

1. Novbr. dieweil sie enwern nutz und wolfabrt nit gern sehen." Sieht aberein Fürst sein eignes Gebrechen nicht ein und wechselt seine Meinung,so wäre les töricht, dessen Aufseher machen zu wollen. Er willübrigens den Vertrag nicht rückgängig machen und besteht keines-wegs durchaus auf Chasteauthierry. A. möge entschuldigen, dasser nicht wie ein Hofschmeichler schreibt, mit denen es doch einmalzu Ende gehen wird.

Str. Cop. (Uebersetzung)

1) Dieser höchst originelle Vertragsentwurf ist von Moser im patriot.Archiv XII, 129 ff. veröffentlicht; Georg Hans beansprucht darind'etrela seconde personne de S. Alt. [Alengon] et le premier de son conseil",ferner den zehnten Teil von allen Eroberungen oder, wenn AI. ohne legi-time Erben stirbt, das Ganze, die Einräumung von Chäteauthierry u. s. w.Eine deutsche Uebersetzung Str. a a. O.

2) Gemeint ist wohl der s r d'Inchy, den Margaretha von Navarrabereits im Sommer 1577 für ihren Bruder Alenfon zu gewinnen wusste.

3) Georg Hans hatte am französischen Hof nicht nur keine Audienzerhalten, sondern sogar seine persönliche Sicherheit bedroht geglaubt,vgl. Moser a. a. O. 73.

4) Vgl. die beiden beispiellos groben und prahlerischen Schreiben desPf. an K. Heinrich III. vom 11. Nov. bei Moser p. 73 ff.; 137 ff.

1. Novbr. 315. Pfalzgraf Georg Hans an Alencon.

Pfalzburg.

Will die von A. gewünschten Bündnisse mit den See- undandern Städten vermitteln; bittet um ein Patent hiefür.

Str. Cop

3. Novbr. 316. Der Kaiser an Kurfürst August.

Prag

(Der Plan einer Sperrung des Sunds zu Ungunsten der Niederländer.)

Was wir alhie der niderländischen sachen halben mit ainanderconversiert, sonderlich auch, das under anderm von E. L. die ver-treuliche anregung beschehen, das die vereinigte niderländischestende zur gepür zu pringen ain vast dienstlichs mittel sein solte,da inen durch den künig zu Dennemark die zufuer des traids undanderer victualien mit Sperrung des Sunds abgestrickt werde", sohat er nicht nur selbst diesem Mittel nachgedacht, sondern istauch von Seiten Parma's eben darum angegangen worden,mitdem fernem andeuten, ob gleichwol sein des künigs zu DennemarkL. durch solche Sperrung an iren Zollsgefällen und einkomen etwasstattlichs abgehn möchte, das doch vom künig zu Hispanien dess-halben solche contentierung zu gewarten, das Dennemark kainensondern schaden darbei haben wurde." Wenn A. meint, dass beiDänemark hierin etwas zu erhalten, möge sich A. solcher Handlungin aller gehaimb, wie si dasselb wol füeglich wirdet zu tuen wissen,underfahen" und ihn seiner Meinung vertraulich baldigst verständigen.Ist geneigt das mit allem Guten zu beschulden,neben dem künigzu Hispanien, so es von E. L. zu ainer sondern hohen freundscbaftannemen und derselben zweifeis one S. L. dankbares gemüet bin-widerumb zu erkennen geben wirdet."

Dr. 8500. Or.