292. 1581 441
Itali dicunt, quod elector sit gubernator imperii et componat Mai —J unldiscordias principum, imperator tantum scribit privilegia.
Marco Fuggero disse, che il s r elettor voleva far il re di Denne-marck imperador Tanno passato, et che l'imperador l'havesse richia-mato per questo. 11 )
Julius Caspar Brancacius Neapolitanus fü nella battaglia diMulbergh e dice d'haver visto all liora la virtü del s r elettor et delduca Mauritio, Tun con spedo et l'altro con l'archibugo, werenherfur gewischt, et che gli Italiani haveano detto che quelli duoisignori diventariano grandi.
Principes Italici intellexerunt haue legationem faetam ad ex-plorandos ipsorum animos, se S. Alt. forse pensasse all' imperio,et obtulerunt so ad obedientiam. Item dixerunt, cheS. Alt. debebatastruere imperium filio."
Dr. 8233. Eigh.
1) Vgl. no. 277. Des Erzh. erste Gemahlin die berühmte PhilippineWelser, war im April 1580 gestorben. Er vermählte sich zum zweiten Malim J. 1582 mit der mantuanischen Prinzessin Anna Caterina. Wer„Cecilia" ist, vermag ich nicht zu sagen.
2) Bairischer Rat und Kanzler des Landsberger Bundes.
3) Alfonso II, der letzte Herzog von Ferrara (f 1597), über dessenVerkehr mit Sachsen und Pfalz zu vgl. Alberi, Relazioni II. 2, 420 ff.;Peiferi epp. p. 224 ff.; 241; 248 ff. Alfonso's Bewerbung um den polni-schen Tron fällt ins Jahr 1575.
4) Julius von Braunschweig. Wie Savoien die Verwandtschaft mitSachsen so betonte der Este den Zusammenhang seines Hauses mit dendeutschen Weifen.
5) Guglielmo Gonzaga, geb. 1538, Herzog von Mantua 1550—1587.Sein Sohn Vinconzio, geb. 1562, hatte den hier erwähnten Zustand seinerersten Gemahlin, einer Parnese, dem Vater vergebens zu verheimlichengesucht (Alberi II. 5, 370); er heiratete nach Auflösung dieser Ehenachmals Eleonora, die Tochter Prancesco's von Toscana.
6) Die Markgrafschaft Finale war seit 1567 vom Kaiser sequestrirt undseit 1571 von spanischen Truppen besetzt (Häberlin XI, 5 ff.); ihr vor-maliger Herr Alfonso Caretto wurde in seinen Ansprüchen auf Restitutionvon Kf. August unterstützt (Peiferi epp. p. 205/6; 216 7; 222/3).
7) Dies bezieht sich auf die Präcedenzstreitigkeiten zwischen denitalienischen Fürsten, die namentlich durch die Erhebung Toscana's zumGrossherzogtum sehr verschärft worden waren, vgl. Carutti, Storiadella diplomazia della Corte di Savoia I, 389 ff.
8) Vgl. Ricotti, storia delia monarchia piemontese III, 19 f.
9) Ferdinand's Ehrgeiz war ebenso bekannt (vgl. Charr i er elll, 172 A.:seine Bewerbung um den polnischen Tron ebend. 627; obenp. 200 A. 1) wiesein intimes Verhältniss zu Philipp II, mit dem er am 20. Dez. 1577 eineMilitärcapitulation auf 5 Jahre geschlossen hatte (Ma. 292/8 f. 12 Cop.).Auch in Venedig hielt man seine Wahl zum römischen König für wahr-scheinlich (Oharriere IV, 26); vgl. no. 296.
10) Giov. Delftno, früher Nuntius am kais Hof, seit 22. Nov. 1579B. von Brescia; er hatte bei der Lausitzer Reise des Kaisers Frühjahr1577 Dresden besucht (vgl, no. 54; Theiner. Vet. Mon. Slav. Merid.II, 66). Ueber seine Sendung zum Nürnberger Tag 1580 vgl. no. 254.
11) Vgl. p. 35/6; 69; 187/8.