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1 (1882) 1576 - 1582
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406
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406 1580 233-234.

11. Juli konigs pensionarius worden, welcher auf den von Alanzon mit ainemstarken raisigen zeug und fuessvolk ziechen solle, da er sich umbdie Niderland und zwar in denen sich zu impatroniern annembenwollt." 1 ) Ferner, da der K. von Frankreich unter dem Vorwanddes Bads nach Lothringen und weiter mit 10000 Mann und mehr zukommen beabsichtigte,sei hingegen ein practick auf der hand haim-lich aus Verordnung der kais. Mt. bei etlichen chur-, fursten undstetten gewesen, das er bald war ausgeriben worden"; er habe esgemerkt und von seinem Vorhaben abgelassen. Man fürchte einenEinfall des Polen in Deutschland, aus Anstiftung des Türken.

Ma. 231/11 f. 118. Eigb.

1) Diese von dem bairischen Agenten mitgeteilte Zeitung, die wiewir noch sehen werden selbst bei protestantischen Fürsten' Glauben fand,war keineswegs völlig aus der Luft gegriffen; J. C. hat wirklich, wie erin seinem sog. Tagebuch bemerkt, wiederholt mit Spanien Unterhandlun-gen geführt. Von dem Anerbieten Spaniens, worauf La Hug. I, 444 dieKönigin von England kurz nach dem Tod Kf. Friedrichs Bezug nehmenlässt (ayant refuse [J. C] une si belle pension d'Espaigne"), fand ichsonst keine Spur. Dagegen erfahren wir durch J. C. und ein Sehr, des Gr. Jo-hannvon Nassau an Oranien vom April 1581, dass auf dem Kölner Congress1579 darüber beraten wurde, wie man J. C. in spanischen Dienst bringenkönnte (Prins terer I. 7, 540). Im J. 1580 finden wir Beutterich invertraulichem Verkehr mit dem Gouverneur vonBurgund (vgl. no. 199; 200;Prinsterer I, 7, 302). Weiteres unten beim J. 1581. Dohna besprichtdiesen Punkt wiederholt in seiner Selbstbiographie:Dis mus ich abermelden, das graff Johan von Nassau der elter eine lange zeit in demschentlichen wahn gewesen, als weren I. F. Gn. und alle derselben diener,sonderlich aber ich und Beutterich, durch spanische largitiones corrumpiret,quo mendacio nullum potest esse maius." Und später, wo er von denBemühungen der Guisen spricht, J. O. durch Beutterich,qui erat mode-rator et director omnium consiliorum arcanorum", dafür zu gewinnen, dasser sich nicht gegen die Ligue gebrauchen lasse:I. F. Gn. hatten rationereligionis et pro amore erga rempublicam nichts weniger im willen alsBieh in eine solche bludtligue umb eines schnöden geldes willen (dan derkönig von Hispanien lies I. F. Gn. durch den gubernator von Burguntin höchster geheimb anbieten jerlich 60000 ducaten, dafür I. F. Gn. zunichts sollen obligirt sein als still zu sitzen und weder vor noch wiederdie ligue sich lassen gebrauchen) zu begeben, gott, die religion, die frei-heit des vatterlandes und sich selber zu verrahten. Aber dieweil I. F.Gn. sonsten nicht viel mittel hatten sich zu mainteniren,so musten sie dergleichen traetaten sich auch zu nutzmachen, sich wider meninglich Verfolgung umb soviel mehr zu ver-sichern. Simulirten derowegen und hielten die internunciosfast 3 ganzer Jahr uf, das sie nicht wüsten, woran siewahren."

11. Juni 234. Hegenmüller an Wilhelm von Baiern

Prag

Man weiss bei Hof nicht anders, als dass die Zusammenkunftdes Kaisers und der Kurff. auf Bartholomäi zu Nürnberg stattfindet;der Kaiser soll beabsichtigen, etliche benachbarte Fürsten, worunterM. Georg Friedrich, der Pf. zu Neuburg und vielleicht auch Würz-burg, zu beschreiben.Man verhofft vil guets auszurichten". 1 )

Ha. 230/2 f. 191. Eigh.