Druckschrift 
1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
Seite
405
Einzelbild herunterladen
 

230-233. 1580 405

trauen darauf, dass der König es doch zahlen müsse, unmässige Be- JuniStallungen gegeben haben;un mois d'appointement d'un collonnel desHuguenotz couste aultant que quatre de eeulx du roy." Seh. hofftdie Ankunft der Abgeordneten in Paris hinausschieben zu können.Das Vorgehen des Herzogs Georg Hansde la Petite Pierre", der,den Namen Monsieur's missbrauchend, an dessen Oberste, wieKarl von Mansfeld und Reinhard Dalvvich geschrieben hat, ist fürden K. sehr nachteilig. Man muss sagen, die 60000 eseuz dess r Rozelay" seien für die Lösung der Kleinodien, die 25000 livresBente für jene der Geiseln bestimmt, und die Pässe [für die Ab-geordneten] gleich schicken.

Pb. Vc Colbert 400. Conc.

231. Pfalzgraf Georg Hans an die Geheimen der 4 - JuniStadt Strassburg. Pfalzburg

Conde und Roche-Guyon sind bei J. C. in Friedeisheim, Malroyhier angekommen. Caspar von Schönberg soll gegen 900 Pferdezu Rothenburg beisammenhaben. Will selbst zum K. von Frank-reich, um eine Gefährdung der Grenzen abzuwenden. Seine Rätewerden inzwischen mit den Geheimen, denen er seine Landschaftempfiehlt, gute Correspondenz halten.

Str. Or.

232. Instruktion der Geheimen der Stadt Strassburg 6 - Juni

für ihre Abgeordneten. s ' rasa -

burg

Danken J. G. für das vertrauliche Anbringen Beutterichs. IhreCorrespondenz mit dem Kaiser, dem sie als einziges Mittel gegendie französischen Bedrohungen die Recuperation der drei Stifterbezeichneten, aber das, was sie von Pf. Georg Hans wissen, nicht zueröffnen wagten. Schon ao. 74 hat G. H. der Stadt mit Frankreichgedroht und seitdem offen geäussert, Strassburgs Eroberung sei ihm,wenn er wolle, ganz sicher; ähnlich sprachen schon vor 3 Jahrendie Rheingrafen. Der Zeugmeister des Neubaus floh, als die Ge-heimen ihn verstrickten, zum Pf., der ihn bei sich behielt undwiederholt zwischen Obrigkeit und Bürgerschaft und innerhalb derletzteren mit Hülfe eines Rheingrafen Misstrauen zu erwecken suchte.Hoffen auf einen durch J. C. zu vermittelnden Ausweg; sonst sehensie sich einmal genötigt, G. H. sein unfürstliches und offen gesagtfür ihn selbst schimpfliches Benehmen vorzuhalten und sich dagegensicher zu stellen. Erbieten sich die 2 Karthaunen (wenn irgend mög-lich) hier oder in Frankfurt fertigen zu lassen.

Str- Conc.

233. Anselm Stöckhl an Herzog Wilhelm von Baiern. ll. Juni

AugsburgHerr Philipp Fugger hat ihm angezeigt, der Kaiser habe denStaaten auf Anmutung des K. von Spanien wieder eine Friedens-traetation angeboten;item der pfalzgrave Casimirus sei ermelten