278 1577 65-69.
13. August hülfe des Kriegsvolks nicht hindern und dem K. keine deutsehen Truppenzukommen lassen. Mb. lll/2b Or.
3) lieber Herzog Adolf von Holstein (geb. 1526, f 1586) vgl. allg,deutsche Biogr. I, 111 ff.
17.August66. Kurfürst Ludwig an Kurfürst Daniel von MainzHeidel-
ber S Der drohende französische Einfall. Sein Bruder steht in keiner
Werbung. Einladung zu einem Tag in Weissenburg (l. Sept.) we-gen Beschickung des auf der Grenze liegenden französischen Volks. 1 )
Wm. Milit. f. 3. Or.1) Der Weissenburger Tag, von den Pf. Johann Casimir und GeorgHans persönlich besucht, von Kurpfalz, den Pf. Reichard und Johannden B. von Speier und Strassburg, den Gr. von Nassau-Saarbrücken.Hanau, Leiningen, den Städten Strassburg, Worms, Speier, Weissenburgund Landau beschickt, beschloss (6. Sept.) den R. Dep.-Tag zu einerLegation an den K. von Frankreich, den Kaiser zu einer ernstlichen Mah-nung an den König zu veranlassen und an die kgl. Obristen zu Metz einMahnschreiben zu erlassen, und regelte die „eilende hülf auf zutragendenNotfall." Mb. 111/la
24.August 67. Caspar von Schomberg an König Heinrich III.Paris
Guise, von den Obersten in Metz mit Ungeduld erwartet, musserst eine kgl. Botschaft abwarten. J ) Der K. scheint überzeugt zuseiu, dass den Hugenotten keine Reiter zuziehen werden, 2 ) darfaber die Obersten nicht länger warten lassen und noch wenigerheimschicken, ohne ihnen das Anrittgeld zu liefern.
Pb. Vc Colbert 9 Or.
1) Vgl. Bouillä, hist. des dues de Guise III, 61/2.
2) Vgl. Mem. de Castelnau III, 531; 533; Murdin, collcctionof State papers (Lond. 1759) p. 314.
28.August 68. Johann Casimir an Kurfürst Ludwig.
Udenheim
Erklärung auf dessen durch Pf. Reichard u. a. Gesandte vor-getragene und übergebene Beschwerungsschrift. *)
St. Pfalz 14b Cop,
1) Auf diese wio die folgenden Wechselschriften der Brüder (Lud-wig an J. C, 18. Sept; J. C. an Ludwig 26. Okt; kurpfälzische „Erzäh-lung" s. d.) kann ihrer ausserordentlichen Weitschweifigkeit wegen hiernicht eingegangen werden; sie wiederholen meist Bekanntes.
30.August 69. Johann Casimir an Thevalles. 1 )
Neustadt
Hat das Sehr, des Königs nebst dem Sehr. Th's. über die Capi-tulation von Brouage erhalten. Würde lieber hören, dass der Königdas Friedensedikt halte, „qu'il ha faict, signe et jure" et qu^il m'afallu signer et jurer aussi," und dass er ihnen den versprochenenSold schicke, ,,que d'ouir ainsi nouvelles des prinses ou pertes de