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1 (1882) 1576 - 1582
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277
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64-65. 1577 277

vor das beste achtest, dise sache bis zu anderer g'elegenheit ruhen 9- Augustzu lassen, so lasse ich es meins teils auch dorbei wenden, und sollderhalben unserem freundlichen und bruderlichem vortrauen nichtesabgehen. Dormitte du auch hirann deste weniger zu zweifeln,habe ich deinem begeren nach alsbalde nach ein schreiben an dastumcapittel zu Chöllen bei einem reitenden botten abgefertiget,dessen inhalfc du heiligende zuvornemmen, und bin der freuntlichenznvorsicht, du werdest dargegen meinen vetter den erzbischoff zuBremmen in der Munsterischen sache sofill an dir auch treulichbefurdern. Mein gemall bedankt sich kegen dir und deiner liebengemall euer beider begrussunk ganz freuntlich und lest dir wider-urab ihren grus und alles guttes vormelden.Datum Oldernhain, den 9. Augusti anno 1577."

Ha. 401/10 f. 401. Eigh.

1) Albrecht hatte den Kf. durch Dr. Ludolf Halver (dessen Iustr.München 7. Juni) noch einmal in aller Form auffordern lassen, mit M.Georg Friedrieh und L. Wilhelm, ev. auch mit Kurbrandenburg in denIjandsberger Bund einzutreten. Augusts Antwort vom 3. Juli lauteteablehnend. Ma. a. a. O.

65. Caspar von Schomberg an König Heinrich III. 13. August

Orleans

Mitteilung vom Lieutenant des verstorbenen Biinau. Versamm-luug der rheinischen Kff. zu Bingen 4 ) seit 4. Augustpour renou-veller leur alliance et jurer l'un ä l'autre de vouloir employer leverd et le sec pour empescher le passage par leurs terres tant auxreistres huguenotz que ceulx que vouldries faire marcher pourvoslre service", 2 ) was ein für den K. höchst nachteiliger Beschlusswäre. Johann Casimir wird sich nicht offen in die Werbung fürdie Hugenotten einlassen, das Commando ist dem Herzog von Hol-stein, Pensionär der K. von England 3 ) zugedacht und der Rhein-'Übergang dürfte wohl bei Wesel stattfinden, ohne das Gebiet derHgue de Bingen" zu berühren, die vielmehr den kgl- Truppen ausSachsen, Brandenburg u. s. w. den Weg sperrt. Der K. soll ihmfür alle Fälle ein Sehr, für den Gesandten des Kf. von Köln schicken,mit dem er sich über einen Ausweg aus der Verlegenheit besprechenkönnte; ferner hat der K. versprochen, Ende Juli jemand zum Her-zog von Zweibrücken wegen dessen Forderungen zu schicken; ,,cespetites oubliahces" schaden der Reputation des K. . . .

PI). Vc Colbert 9- Or.

1) Zu Bingen erfolgte schon am 31. Juli Ludwigs Aufnahme in denkurfürstlichen Verein (Carlsr. Pfalz. Copialb.).

2) In der Tat war, nach dem Sehr. Kf. Ludwigs an seine Gesandtenzu Frankf. 22. August, zu Bingen wenigstens Mainz auf die Ansicht ein-gegangen, man solle den König warnen und zur Bezahlung des deutschenKriegsvolks ermahnen ; helfe das nicht, so könne man weiterhin die Selbst-