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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
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271
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54-56. 1577 271

gen Heidelberg gelangt, hat sie von stundan die kirchenschliessel 6. Junivon den noch übrigen calvinischen kirchen begert, zu sich genom-men und also den zugang gespert und verschlossen. 2 ) Jedermanlast es geschehen und hör von niemands, ausserhalb was herzogHans Casimier sein möcht, der sich mit einem wort darwider setzoder vernemmen lass."

Ma. 230/2 f. 56. Or.

1) Am 3. Mai hatte H. an Baiern berichtet:es aollen ellieh Fran-zosen nit weit von der Zaber staig ligen und schon etlich mal auf ine[Joh. Casimir] gemaust haben." Vgl. nr. 46.

2) Vgl. Gillet II, 151.

55. Erzherzog Ferdinand an Kurfürst August. 11. Juni

Innsbruck

Freut sich über die Zusammenkunft A. mit dem Kaiser aufdessen Reise von Prag nach Breslau 1 ), die zur Fortsetzung desbesondern Vertrauens, in dem der vorige Kaiser mit A. gestanden,nicht wenig dienstlich sein wird. A. möge dem jungen Kaiserebenso wie dem Vorgänger seinen Rat und Beistand erweisen.Für seine Person bleibt er mit A. in dem alten brüderlichen Ver-trauen.

Dr. 8503., Oest. Ei'zh. Ferd. an Aug. Or.1) Ueber die Zusammenkunft zu Bautzen vgl. Neues Lausitz-isches Magazin XLII (1865), 171; Lang, ad Sidn. p. 268; Dr.Labbe (Agent Katharina's von Medici am Kaiserhof) an Nevers, Breslau2 (?) Mai, wonach der Kaiser die Kff. hoch ehrteles appellant en pi6-sence et absence ses peres. Mons 1 ' le nonce du pape fut veoir Dresna, il fut defraye et par tout le pa'is du duque de Saxe, et luy fut faictpartout l'honneur qu'on auroit peu faire ä un ambasäadeur de princehereHieque ou protestant" (Pb. fonds fr. 3198). Ueber Augusts gute Be-ziehungen zu Spanien vgl. seine Sehr, an Philipp II und Menduza vom28. Okt. 1576, an den letzteren vom 31. Mai 1577 (Dav. Peiferiepistolae, Jena 1708, p. 197 ff; 207).

56. Pfalzgraf Georg Hans an Landgraf Wilhelm. 22. Juni

Lützel-

Schöne Gelegenheit, den Hochmut der Stiefkinder des Anti- steinChrist zu reprimiren*)und nit zu warten, bis sie uns die schuchanziehen." Würtemberg, M. Georg Friedrich und Herzog HansCasimir zu adhortiren,weil one das der zug in Frankreich widerangehen würdt," dass man diese Gelegenheit nicht aus der Handlasse;dan solche landfridbruchige handlungon und gelegenheit zueinem pfaffen sich nit allezeit zutragen." Feste und dominirendeLage des Hauses Veldenz. W. und andere Verwandte sollen ihnallein den Tanz austanzen lassen und ihm bloss einen Rückhalt fürden Notfall gewähren. Will so kaltblütig als möglich vorgehen.

P. S. Für ein oder zwei Tonnen Gold weiss er Rat

Marl). Pfalz 1577. Or.1) G. H. wollte wegen der gewaltsamen Wegführung seines Schult-heissen durch Leute des Erzb. von Trier gegen letzteren als Landfriedens-brecher eine Achtserklärung veranlassen und inzwischen (wie es derLandfriede gestatte) selbst gewaltsam vorgehen. Vgl. sein Sehr, an Joh.