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1 (1882) 1576 - 1582
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272
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272 1577 57-58.

22. Juni Casimir vom 19. Juni und dessen Antwort vom 3. Juli, die einen fried-

lichen Ausgleich empfiehlt. G. H. dankt für diesen Rat am 12. Julimit der Versicherung;du solt mich wieder zum besten haben, so diretwas begegnen solt; und so wir pfalzgrafen also zusammenhalten sowirt das Sprichwort, ob gott will, wider uffkommon: man sol uns unge-heit [= ungeplagt, ungeschoren, Schmeller I 2 , 1026] lassen, wir seienpfalzgrafen" (Ma. 544/15;.

23. Juni 57. Königin Elisabeth von England an JohannGreen- Casimir.

wich

Hat Vertrauen zu J. C, den sie zu unterstützen geneigt istund auffordert am Bekenntniss festzuhalten. Kündigt ihren Ge-sandten Daniel Rogers an; Projekt eines Defensivbündnisses [zwi-schen England, den deulschen Protestanten und Oranien 1 )].

Regest (aus dem State Paper Office) in C o m pte-rend u de ta commissiond'kistoirc, Brüx. 1861, III, 2. 373

1) Vgl. Rogers an Walsingham, Hoorn 20. Juli (ebd. 370). Am 28.Juli empfiehlt Oranien den R. und seine Werbung dem L. Wilhelm(Marb. Frankr. 1577 Or.).

24. Juni 58. Instruktion König Heinrichs III für den nachLa Deutschland abgefertigten Obersten Dietz von

Guierche Schomberg. *)

Condolenz beim Kaiser, der Kaiserin, der Königin Elisabeth[Wittwe Karls IX] und den Erzherzogen. Beim Kaiser soll Seh.ausserdem über die neuen Werbungen Johann Casimirs gegen dieKrone Frankreich Beschwerde führen und erklären, falls Casimirdieselben nicht einstellt (wozu ihm und seinen Leuten der Kaisergemessenen Befehl erteilen soll), werde der König dem drohendenAngriff energisch entgegen treten und auch die Territorien der An-greifer, an denen er nur gerechte Rache nimmt, nicht verschonen.Bei Mainz, Trier, Kurpfalz, dem Laudgr. von Hessen, Zweibrücken,Lützelstein [Georg Hans], den Bischöfen von Speier und Wormssoll Seh. um Hinderung jedes Zuzugs zu Gunsten der Rebellennachsuchen, Kurpfalz insbesondere an die Werbung Villequier'serinnern und zur Abmahnung seines Bruders auffordern; dem Land-grafen [Wilhelm] das Gerücht eröffnen (was der König nicht glaubt),dass er nebst noch einem Fürsten Casimir mit Geld unterstützenwolle oder gar selbst werbe. Den Kaiser und die Fürsten sollSeh. ersuchen dem König eventuell die Werbung gegen Casimir» oder andere zu gestatten.

Pb. fonds fr. 3304 f. 45 ff. Cop.

1) Dietrich von Schönberg (franz. Schomberg), Namensvetter Caspars,aber aus einem andern (rheinischenl Geschlecht (Raumer, Taschenbuch1849, p. 198) diente früher unter Johann Casimir 1568, vgl. oben p. 27A. 2), dann unter Oranien, der ihn später (1574) als spanischen Pensionärbezeichnet, aber seine Tüchtigkeit hoch rühmt. Im J. 1576 finden wirihn in Diensten des K. von Frankreich. Vgl. oben J. C. Memorial vom12. April 1577.