260 1577 47-48.
18. April du grand maistre et chancelier. Monseigneur, vous avez bonne causetenez bon et ne fleschissez point; vous les ferez ranger au point.Je prie dieu qu'il baille beureuse issue ä vos affaires.De Neustadt, le 18 e d'avril 1577.
de V. E. treshumble
P. Beutterich.
V. E. jugera aisement de la premiere negotiation, s'ils procedentrondement ou non, et selon cela se scaura gouverner envers mon-seig r l'electeur. Quoy qu'en soit, si nous parlons ä S. Alt. avantque d'avoir de vos nouvelles, ce ne sera que generalites, affin dene mespraudre. V. E. jugera, s'il faut rescrire, ou corament ilfaudra que nous gouvernions. Je ne passeray pas nne syllabe outrevostre commendement."
Me. 991. II. f. 298/9. EigU.
29. April 48. Kurfürstin Elisabeth an Landgraf Wilhelm.Heidel-berg (Schwierige Lage ihres Gemahls. Die hinterlistige Aenderung des väter-lichen Testaments. J. 0. trotzige Haltung.)
Hat vom hess. Gesandten über dessen Werbung bei ihrem Herrnnichts vernommen, aber ihr Herr hat ihr geklagt, wie er bei allenKurff. und Fürsten im Verdacht sei, als breche er das väterlicheTestament. Ihr Herr ist mit wenig treuen Räten umgeben, vonseinen Freunden verlassen, „wie ein schone rosse under den stechen-den dornen;" Gott und sein Gewissen sein einziger Beistand. An-lass der Irrung ist die Aenderung des Testaments in einem „Neben-brief", den der Teufel durch böse unruhige Köpfe, „als doctor Ohmund Zuleger seind, den ihr herz nach blut durstet", angerichtethat und dessen Unterschrift von dem schon sterbenden Kurf. kauml'/2 Tage zuvor nur mit grösster Anstrengung vollzogen worden ist.Sie haben den guten alten Fürsten zur Einsetzung des zur Kurgehörigen Neustadt wider seinen Eid und wider Siegel und Briefüberredet, „das ihr falscher glaube nicht gar undergehe, und wassie nicht bei meinem gutten frumen alten fursten können ver-richten, das ehr meinen herzlieben herrn gar verdiiget hette, dochbei dem bruder solchs mochte zuwegen bringen, der dan ein wenigmehr von dem welschen geblut erhitzt ist als der gutte alte chur-furst, der aus vetterlicher liebe sich nicht hat so gar hetzen lassen-"Oft ist auf die bösen nicht eigenhändigen Schreiben des Kurf. anihren Herrn ein eigenhändiges Brieflein erfolgt, „so vetterlich, dases nicht vetterlicher hett sein können." Wenn die bösen Leuteden frommen alten Herrn schon bei gutem Verstand eingenommenhaben, was konnten sie nicht tun, als er im Sterben lag und genugmit sich beschäftigt war? Er hat bis zum letzten Seufzer nachihrem Herrn gefragt und gewünscht, ihr, Herr sammt seinen Kindernmöchte bei ihm sein, so wollte er um so lieber sterben. Darauf