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1 (1882) 1576 - 1582
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3536. 1577 249

solliches werk, wofer es nicht wider die K. Mt. und den religion- 1. Märzfriden gemeint, nicht misfelt. Jhedoch achte ichs, allen mistniuenuntern stenden zu vormeiden, es solte besser sein, das solliches eingemein werk durchaus wurde, den das sich enzelne stende derge-stalt zusammen tetten und den andern durch solliche absunderunkferner ursach zu mistrauen geben. Ich mus es bekennen, do esmuglich were, das die leute konten oder mochten darzu und sichin solliches werk zu begeben vormocht werden, das es dem ganzenreiche heilsam und nuczlich sein wurde; und wolte meines teilseine statliche summa geldes vorfallen sein, das ich erfaren mochte,das solliches werk allein meine erbeinigunksvorwanten for notick,gutt und dem gemeinen friden zum besten erkenten und achteten.Also dann soltestu dich gewis zu mir vorsehen, das ich michwider von ihnen oder dir weder in guttem oder bossem nicht ab-sundern wolte. Und lege mir sunsten wenick daran, ob gleichmeine mittchurfurslen sich darein zu lassen bedenken hetten. Duewirdest den sachen weiter nachdenken und mein einfeltick gemuttbesser den ichs von mir geben kann vorstehen und freuntlich auf-nemen. Und bin dir allen freuntlichen und bruderlichen dinst undwillen zu erzeigen iderzeit geflissen und ganz willick.Datum Annenburk, den 1 Marczi anno 1577.

Dein dinstwilliger vetter und bruder allezeit

Augustus churfurst."

Ma. 53/H f. 178/9. Eigh.

1) Dieser Abgesandte war Dr. Andreas Pauli, der obwohl eifrigerMelanchthonianer nicht in den Sturz der Kryptocalvinisten verwickeltworden war und als gewandter, namentlich sprachkundiger Diplomat nachwie vor das besondere Vertrauen des Kf. genoss. Vgl. seine Biographiebei Melch. Adami Vitae German. Jureconsultorum p. 303 ff; Ritter'sAufsatz: Krells Stellung zu seinen Collegen im Archiv für sächsischeGesch. N. F. VII, 211 ff. Ueber seine Sendung nach Köln vgl. Languetan Camerarius (p. 177), 1. März, an Crato 4. März (Gillet II, 173 A. 5),Pauli an Ludwig von Witgenstein, 11. April (Weber, Decades p. 46).

36. Dr. Dietrich Weyer an Johann Casimir.

Ein Sehr, des Gubernators von Metz an J. C. Abschaffung derPredigt zu Metz am 21. Februar *). Aeusserung des Königs, warumer in seinem Reich nicht eben so viel Macht haben solle, wiecesmessieurs d'Allemagne." Abfertigung Guise's mit Truppen an dieGrenze, 2 ) um einer Unterstützung der Hugenotten vorzubeugen, mitder Bemerkung, dass es ihm leicht sein und viele in Deutschlanddazu lachen würden; er soll versprochen haben den Fuss bis anden Rhein zu setzen. Trotz- und Schreckensworte, auf deren Wir-kung bei den Deutschen jedoch die Franzosen rechnen. .....

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