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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
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239
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30-31. 1577 239

31. Memorial Johann Casimirs für die kurfür st- 24 - Fel]r -

Heidel-lich on Räte ^ berg

(Darstellung seines Verhaltens gegenüber den bisherigen Handlungen desKf. in Sachen der Religion und des Testaments.)

Nach meines gnedigen herren vatters seliger gedechtnuss ab-sterben haben sich nachvolgende ding zugetragen.

1) Erstlich, sobald I. Gn. in gott verschiden, alspald ein solchesdurch burkgrafen zu Starckhenburg meinem herren brudern zu er-kennen gegeben, begerend was man sich mit der leich zu ver-halten.

2) Alsobald neben canzler und marschalken alles verpetschiren

lassen.

3) Des andern tags in allen ambtern den ambtleulcn bevolen,guete inspection zu haben, sie irer bestallungen und pflichten er-innert und vermanet.

4) Alle rate erfordert und sie irer pflichten, auch daneben ver-manet, ein jeder seinen bevelch und dienst versehen soll.

5) Hernacher uff meines bruders schriftliches begern des stat-halterambts mich angenommen.

6) Zu meines brudern ankunft mich aller bruderlichen treuund freundschaft erzeigt.

Dises alles ist furgangen und darauf crvolgt:

1) Als nun S. L. ankommen, hat man von der sepultur ge-redt; darauf sich churf. Pfalz erclert, sein vater were kein Zvvinglergewesen, muste auch kein Zwingler I. Gn. leuchpredig tun. Daraufhabe ich S. L. freundlich darfur gebeten, sintenmahl keiner besserzeugknuss geben kan, dan derselbe, so bis zu ende S. V. L. beige-wohnet, als dero V. L. hofprediger, dessen leuchpredig ich J. L.zuvor zuzestellen sich darin haben zu ersehen mich erbotten.

2) Darauf ich sonntags vor essens sambt den hohen raten zuS. L. gangen, freundlich vermanet und gebetten, dem hofpredigerTossano die leichpredigt zu tun zu vergünstigen; welches alles nichtverfangen wollen, sonder haben sich letzlicb erclert, den andern

tag möge Tossanus seine predigt tun.