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1 (1882) 1576 - 1582
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21-23.

1577

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geblichen Rädelsführer weder hierüber, noch über dieHer Gilganer" (Gemeinde zu St. Aegidien) noch Ober ein

Zusammenkünfte 16. Jan.der Uilganer" (Gemeindezu öt. Aegidien) noch über ein dem Hausknechtzur pfrumen" zugestelltes Fass mit Pulver statt Wein gefüllt etwas zuermitteln war. Der eine Bürgermeister meinte in seinem Bericht vor Mit-gliedern des R .-Kammergerichts selbst:seien alles flugrede" (Speier,Kreisarchiv 17a, Prot. 10 Januar). J. 0. damalige Zusammenkunft mitseinen Obristen und Rittmeistern gab der Furcht vor einem calvinistischenGewaltstreich weitere Nahrung. Der Bischof von ?peier, an den J. C.den Dr. Ilaitmann abfertigte, erklärte den Handelfür ein vexation undfatzwerk" und schob die Schuld auf die Hetzereien der städtischen (luthe-rischen) Prädikanten und auf die Spannung zwischen Rat und Bürger-schaft (der Bischof an J. C. 1. Febr; Bericht Hartmanns 6. Febr.); fastebenso urteilte das Mitglied des Kammergerichts Melchior von Feiltsch(an J. 0. 31. Januar). Kf. Ludwig, an den sich auch das Kammer-gericht um Schutz für die Reichsjustiz gewendet hatte (22. Jan.), ordneteam 28. Jan. dem Landrichter und Pfleger zu Auerbach Soldan von Wira-berg und den Bertholf von Gemmingen nach Speier ab, die am 6. Febr.den Infantius ab- und an dessen Stelle am 2. März den M. AmandusBeurer einsetzten, ohne letzteren dem Rat zu präsentiren. (Speier, städt.Archiv 450.)

22. Johann Casimir an Kurfürst Ludwig.

Auf dessen Sehr, vom 4. Hätte gedacht, L. würde sieh in denReligionshändeln nicht dur>h seine Leute zu so plötzlicher Aeude-rung bewegen lassen; hat, um das ihm von seiner Gemahlin mit-geteilte Gerücht, als wolle er L. in dessen Beruf und Stand ein-greifet), zu entkräften, bisher geduldig zugesehen. Nun geht aberL. immer weiter und untersteht sich (abgesehen von dem ihm zu-gekommenen Gerücht, er sei mit L. von des Vaters Bekenntniss ab-getreten, sowie von der Ausbeutung von L. Vorgehen von Seitendes französischen Hofs) ihm in sein Gewissen zu greifen und vor-zuschreiben, bei wem und wo er Predigt hören soll oder nicht.Bittet, wie er L. uicht Mass gibt, ihn auch bei der väterlichen Con-fcssion bleiben zu lassen. Hat von Tossanus eine andere Meinungund kennt den Hoffmann besser als L, mit dem er über die Cerc-mouien beim Abendmahl nicht weiter disputiren will.

Carlsr. Pfalz Gcneralia. Uelig. I. Or. (Vgl- Häusscr IT, 94).

23. Jobann Casimir an Landgraf Wilhelm.

Ein Courier von den Religionsverwandten zu Blois berichteteihm zu Strassburg über die friedensfeindlichen Umtriebe des fran-zösischen Klerus (wobei auf Kf. Ludwig verwiesen wird) und dieKlagen der Evangelischen und friedfertigen Katholischen, dass dieVersammlung nur vom Papst und den ihm ergebenen Potentatenbeschickt worden sei. Kriegerische Aussichten; Bericht eines Ab-gesandten von Conde über dessen Stellung; auch Navarra hat ihnberichlen lassen.') Hat zur Erhaltung des Friedens und seinerZahlung halber eine Legation nach Frankreich geschickt. 2 )

Marb. Wilh 1Y- Corr. mit Pfalz- Or.

1) Damals war eben Dathenus von einer Gesandtschaft an NavarraundConde zurückgekehrt (Epist. select. p. 736). TJeber die Sendungen

21. Jan.Heidel-berg

24. Jan.Heidel-berg