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Faust an den Gebieten, die ihr endlos dauernder Rückzug traf.Ihr Beispiel steckte die deutschen Truppen des Königs an, die so-gar drohten sich ihren protestantischen Landsleuten anzuschliessen,wenn sie nicht bezahlt würden. Die Reiter Hessen überhaupt inFrankreich, besonders den Herrensitzen gegenüber, keine Rücksich-ten der Religion gelten; der toskanische Gesandte glaubte zu be-merken, dass auch der hugenottische Adel Angst bekam, die Frem-den könnten mit den demokratischen Elementen des französischenProtestantismus Fühlung suchen. l )
Vor und während der Friedensverhandlungen hatte es eine Zeitlangden Anschein, als sollte diese stattliche Armee, „die schönste Truppe, dieman je aus Deutschland marschiren sah", doch noch eiu angemessenesFeld der Tätigkeit finden. Im Frühjahr 1576 trugen die Staaten vonHolland und Seeland dem Herzog von Alencon die Regierung an ; er Hessbei Conde und Johann Casimir wegen eines niederländischen Zugssondiren. Auch Agenten Oraniens fanden sich im Lager der Ver-bündeten ein; man dachte daran, dass Conde mit einem Teil derim Feld stehenden Truppen sogleich nach Norden ziehen, JohannCasimir inzwischen für den Fall einer Friedensstörung in Frankreicheine neue deutsche Armee bereit halten sollte. Nach dem Friedenwurde zwischen Alencon, Conde und dem Pfalzgrafen eifrig weiter-verhandelt; der letztere soll bei einem Banket mit einem starkenTrunk bekräftigt haben, dass er jetzt, nachdem er Aleugon gehol-fen, dem Prinzen von Oranien helfen wolle. 2 ) Aber zunächst kam
1) Depeschen Alamanni's vom 2. Mai 3. Juni (Desjardins IV, 65; 71);vgl. das Sehr, des Brüsseler Staatsrats an Philipp II, 14. August (Ga-cliard IV, 309). Nach der Angabe La Huguerye's (I, 455; 461) hätteJohann Casimir wirklich mit Mandeslohe als Vertreter der unzufriedenenkgl. Obersten Unterhandlungen behufs gemeinsamen Vorgehens ange-knüpft.
2) Vgl. oben p. 168; über die weitere Verfolgung dieses Gedankensberichlet am Ausführlichsten La Hug. I, 371; 405 ff; 424 ff; womit vorAllem zu vgl. die Depeschen des spanischen Gesandten in Paris vom 25.Mai, 5. 19. 23. Juni, 6. 8. Juli, 16. Sept. (Gachard IV, 160; 188; 202/3;232/3; 377.) Nach dem citirten Sehr, des Dathonus vom 7. April solltendamals Maleroy und Bouchart zu Oranien gehen, um sich genauer überdie von Alengon zu beschwörenden Privilegien zu erkundigen. Vgl dieSehr. Ehems u. Brunynck's an Gr. Johann, 20. Mai 1. Juni (PrinstererI. 5, 363 ff.), eines Ungenannten an Oranien (ebd. suppl. p. 136/7*, vonPrinsterer irrig in das Frühjahr 1573 gesetzt); hier erscheint als Unter-händler Oraniens Dr. Rosenberger, während La Hug. nur La Garde undCalvard anführt; letzteren erwähnt auch der spanische Gesandte neben
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