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1 (1882) 1576 - 1582
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Oranien, der den französischen Ausgleich für ziemlich sicher hielt,traf bereits Anstalten, um den Pfalzgrafen und seine Truppen fürden Dienst der Staaten zu gewinnen.*) Gleichzeitig stiessen diepfälzischen Werbungen in der Schweiz, die von Zuleger und Beut-terich besorgt wurden, noch im letzten Augenblick auf den heftigenWiderstand der von Frankreich beeinflussten Berner Regierung. 2 )Selbst Beza, der persönlich den Einleitungen des Feldzugs am Rheinbeiwohnte, scheint wenigstens Johann Casimirs Anspruch auf diedrei Stifter als unberechtigt und hinderlich betrachtet zu haben. 3 )Trotz alle dem setzte sich der Pfalzgraf am 5. Dezember inMarsch; Friedrich gab ihm als geistlich-politischen Beirat den Pre-diger Dathenus mit und versprach für einen Nachzug Sorge zutragen, dessen Führung dem verlumpten Herzog Heinrich von

ausserdem Joh. Casimirs Sehr, an Hessen, u. an K. Heinrieh III. 13. 17,November (Kl. II, 909 ff.)

1) Oraniens Sehr, an Gr. Johann, Nov. u. 4. Dez. Prinstcrer I. 5,315; 324; über die Befürwortung dieses Auswegs von Seiten der K. Katha-rina vgl. Serranus V, 152 a . Im Nov. waren Gerüchte hievon bereits nachItalien gelangt (Charriere III, 624).

2) Chronik von Haller u. Müslin 15501580 p. 187 ff; Stettier, An-nales II, 251 ff; Sammlung der eidg. Abschiede IV. 2 a, 581 ff. DerAuftritt Beutterichs u. des Conde'schen Commissärs Graffiniere mit derBerner Gesandtschaft fand zu Cornol (in der Nähe von Pruntrut) statt(vgl. Tillier, Gesch. des eidg. Freistaates Bern III, 438 ff.). Auch dieweitere Führung der Schweizer-Truppen bis auf den Musterplatz botSchwierigkeiten (Beutterich an Conde 1 , Marlenheim 21. Dezember, Pb.V c Colbert 399 p. 397 ; vgl. La Hug. I, 363 A. 3). Ueber die von derBerner Regierung gegen Beutterich getroffenen Massregeln vgl. StettierII, 265/6; Johann Casimirs Sehr, an Bern u. Zürich zu Gunsten seinesRates, Igelheim 9. Nov. 1579, Ma. 544/15.

3) Beza (den nach La Hug. I, 356 Conde hätte kommen lassen, umdurch ihn Johann Casimir zur Mässigung seiner Ansprüche zu bewegen)war schon im Febr. 1575 mit Conde zusammen in Heidelberg gewesen(Sudhuff p. 314 A ; vgl. Gachard III, 280). Er schrieb am 23. Nov. 1575aus Strassburg an das Consistorium zu Rochelle (La Popeliniere II, 296),hauptsächlich um vor den gegnerischen Friedensbestrebungen zuwarnen.Seine Anwesenheit zu Strassburg erwähnt auch ein Sehr. Zulegers vomNovember, Mb. 90/12 f. 265,6. Am Zuge selbst teilzunehmen (vgl. Fontesrer. Auslr. II. 19, 414) hinderte ihn sein Gesundheitszustand. Dass ersich über Johann Casimirs Forderung der drei Stifter missbilligendgeäussert haben muss, geht aus den Andeutungen im Sehr. Friedrichs anL. Wilhelm vom 14. Jan. 1576 hervor (Kl. II, 938, vgl. 932).