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1 (1882) 1576 - 1582
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Ehems Bedenken.*) Im Jahre 1574 finden wir ihn als bestelltenkurfürstlichen Rat in seiner Heimat und kurz darauf brachte derfranzösische Feldzug den unerschrockenen Werber und sprach-kundigen Diplomaten zu Ehren. 2 )

1) Ehern an Cratz, 18. Sept. 1573:Quodsi non confecit negociumex animi sententia in aula, mirum non est, sed certe non debebat caloripsius causae bonae nocere apud fontem iustitiae." (Breslau). "Vgl. GilletII, 36 : in dem bier citirten Sehr, vom 30. Juli 1574 bezieht sich B. aufseinen Misserfolg (cum tarn apertc sim ab illis, a quibus minime hocsperandum erat-, ludibrio habitus"). Mehrere hierauf bezügliche Schrift-stücke von B's Hand Mb. 112/1 f. 483 ff. Vgl. ein Sehr, an Morvilliersaus Wien, 22. Jan. 1575 (Pb. fonds franeais 15560 f. 10), wonach B.depuis peu de tems" zum kurpfälzischen Ratsans demeurer toutes foisen sa cour ordinairement" ernannt war; der Schreiber fügt bei:le dictsr electeur l'envoya dernierement vers le commandeur majour ä Bruss-elles", was wohl mit der Mitteilung des Statthalters Requesens an Philippvom 30. Okt. 1574 (Gachard III, 178), dass ein Diener des Pfalzgrafenin Brüssel um die Restitution der Brederode'schen Güter nachgesuchthabe, zusammenzuhalten ist.

2) Die ausführlichste Biographie Beutterichs, vorwiegend nach hand-schriftlichen Quellen, bei Melch. Adami Yitae Germanorum iureconsultorumet politicorum (Heidelb. 1620) p. 283287; hieraus , schöpfen spätereSammelwerke, wie z. B. Iselin oder Jöcher. Die Biographie bei Haag,La France Protestante II, 257259 benützt noch andere Quellen, ist aberteilweise unzuverlässig (vgl. z. B. die Behauptung, B. habe Johann Casimirschon auf dem Feldzug von 1568 begleitet) ; auch die Schreibung Beutrichflir Beutterich ist zu rügen. Eine kurze Uebersicht von B's Leben ver-fasste nach seinem Tod (1587) sein Freund La Huguerye auf Befehl JohannCasimirs; sie finden sich in La Hug. Memoiren (bei deren Edition sieaber II, 384 nur kurz erwähnt worden ist) sowie abschriftlich Mb.90/12 f. 144/5 und ist mit der La H. eigenen Flüchtigkeit gemacht, ohnedoch eigentlich falsche Angaben zu enthalten (vielleicht mit Ausnahmedes auf 42 Jahre angegebenen Lebensalters). Ich setze eine auf B's.Jugend bezügliche Stelle hierher:Germaniam, Galliam,Italiam, Angliam,Hiberniam, Scotiam et Belgium maximis laboribus iuvenis peragravit hor-umque populorum mores, leges et suaviores linguas didicit. Iuri civili etpotissimum theologiae tarn sedulam operatn navavit, ut dignus breviVisus sit, qui ad verbi divini ministerium vocaretur. Literas graecas etlatinaB humaniores et philosophiam publice multis in locis professus tandemHeidelbergam pervenit." Auf die zeitgenössischen und späteren Historikerhat sein Auftreten am französischen Hof zu Blois 1577 am meisteD Ein-druck gemacht; schon seine Grabschrift und verschiedene Gedichte aufseinen Tod (vgl. Paulus Melissus, Naeniae in funere Petri Beutericbi,Heidelb. s. a., jedenfalls 1587; N. Chytraeus, variorum in Europa itinerum