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1 (1882) 1576 - 1582
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Dass übrigens damals zwischen Heidelberg und KaiserslauternMeinungsverschiedenheiten bestanden, dürfen wir Johann Casimirwohl glauben. Denn der alte Kurfürst duldete zwar die Wieder-aufnahme des diplomatischen Verkehrs mit Frankreich, aber mitsichtlichem Widerstreben; er konnte sich die furchtbaren Erinner-ungen des letzten Jahrs nicht so rasch aus dem Kopf schlagen.Die eifrigsten Oalvinisten seiner nächsten Umgebung dachten viel-leicht noch strenger; Zuleger wenigstens missbilligte von Anfangan, dass man mit diesen durch und durch verlogenen und nichts-würdigen Leuten überhaupt noch Beziehungen anknüpfte. 1 ) Da-gegen wäre nach den Berichten Schombergs Ehern mehr auf SeitenJohann Casimirs gestanden, was bei seiner unverrückt festgehaltenenRichtung gegen Spanien als den eigentlichen Todfeind des Evan-geliums sehr wahrscheinlich lautet.

Bis zum Sommer 1573 bewahrte Kurfürst Friedrich den Fran-zosen gegenüber eine mindestens kühle Haltung. Während er inEngland, freilich vergebens, die alten Bemühungen um ein protestan-

wort des K. 21. April (ebd. 421/2). Viart ging auch nach Heidelberg,wo er mit Friedrich eine ausführliche Unterredung hatte. Johann Casi-mir äusserte ganz wie gegen Schomberg (ebd. 305; 313) auch gegenViart,combien ü avoit ä grand desplaisir que monsieur l'electeur selaschoit tant ä quelques-ungs de son conseil, qui l'enveloppent de tantde rapportz et s'efforQoient luy persuader que ja le dict sr duc s'estoiteDgage par pention a V. M" 5 , laquelle certainnement estoit entree en laligue." lieber Johann Casimirs Streben nach der Würde eines könig-lichen Generals, das auch von Schomberg (ebd. 401/2) besprochenwird und von Kluckhohn (II, 576 A.) mit Unrecht bezweifelt worden ist,berichtet Viart des Näheren; der Pf. wünschela Charge de Commandera V ou VI m reittres, quand il plaira a V. M*^ s'en servir, dont il'enaurait particulierement XV C ou II m soubz luy et les aultres soubz plu-

sieurs cappitaines, de tous lesquelz il seroit le genöral.....Et par

telles charges d'honneurs j'ay aprins qu'on l'obligera trop plus volontiersque par seulles pentions qu'il estime estre moiens peu honnorables etdignes d'ung prince et du lieu qu'il tient. Mais la charge de Commandertenant le premier lieu, la pention se pourra plus honnorablement suivre. 1 'Viart schlägt vor, dem Pf. die durch den Tod Johann Wilhelms frei-gewordene Pension ganz oder teilweise zu verleihen, was jedoch der er-fahrene Morvilliers (Sehr, an K. Katharina 1. April, Prinsterer I. 4, 69*)dringend widerriet.

1) Zuleger an Ludwig von Nassau, 3. Dez. 1572 (Prinsterer I.4, 30* ff.).