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das Eingehen auf ligistische Vorschläge wohl nahe legen. Stattdessen erhoben selbst gut katholische Mitglieder des LandsbergerBundes Bedenken gegen die Aufnahme der Niederlande und Loth-ringens. *) Der Kaiser vollends, an den sich, Alba auf AnregungBaierns gewendet hatte, erklärte die Verbindung mit Spanien fürganz unzulässig und verbot dem Herzog Albrecht ausdrücklich, aufder Bundesversammlung den spanischen Antrag auch nur zu er-wähnen. Alba geriet ausser sich; er schrieb seinem König: (diekaiserliche Antwort) „hat mich furchtbar geärgert und mir dieGalle stärker erregt, als es einem Mann meines Standes inVerhandlung mit einem so grossen Fürsten, wie der Kaiser ist, ge-ziemt. — In Wahrheit, Sire, ich weiss nicht mehr, was ich sagensoll." Die kaiserlichen Räte aber erklärte er für bezahlte Creaturender protestantischen Fürsten. 2 )
Um so eifriger wurde von bairischer und kaiserlicher SeiteKurfürst August bearbeitet, mit der deutlichen Absicht, ihn vorAllem von Kurpfalz zu trennen; der Einigungstag vom Dezember1569 führte gegen die Aufnahme Friedrichs eine Reihe von Beden-ken an, seine Religion, seinen Streit mit dem Kaiser über diesäcularisirten Stifter, seine Irrungen mit Frankreich und Spanien.In der Tat zeigte eben damals Maximilian wieder seine Missstim-mung gegen Friedrich, an den er wegen eines oberpfälzischenKlosters ein ernstliches Schreiben erliess. 3 ) Und August selbstliess in Heidelberg, als er den bairischen Vorschlag zuerst empfahl,auf die Gefahren einer möglichen Isolirung der Pfalz aufmerksammachen; Pfalz solle sich nicht weiter fremder Sachen annehmen nochLeuten anhängig machen, welche „die Stifter zerreissen möchten." 4 )
1) Stumpf p. XXXII/III.
2) "Vgl. die Correspondenz zwischen Albrecht von Baiern und Albahei Sugenheim p. 575 A. 15; Alha an Philipp 11. Dez.; Philipp an Alba24. Dez. 1569 (Col. XXXVIII, 278/79).
3) Der pfälzische Kanzler sagt in der Beratung vom 2. Dez. 1589:„dis werk kombt von Osterreich; dan kaiser P. auch ernstlich geschriebenclosters Selingenpfort halh."
4) Kl. II, 380. Die Pfälzer legten diese Aeusserung verschiedenaus; manche bezogen sie auf England oder die Hugenotten. Sie bezogsich aber jedenfalls auf die angeblichen Absichten der Kurpfalz gegendie rheinischen Bistümer. Bei seiner dritten Werbung vom April 1570erklärte der sächsische Gesandte, Sachsen wünsche den Missverstand(der Geistlichen gegen Pfalz) aufzuheben; die Geistlichen sollten „beiihren übrigen Stümpfen bleiben." Ein pfälzischer Rat äusserte mit Bezug
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