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1 (1882) 1576 - 1582
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teilung des spanischen Terrorismus gewiss aufrichtig, ausserdempersönlich gegen Alba und augenblicklich auch gegen die römischeCurie sehr aufgebracht. Aber sein Bestreben ging trotzdem vonAnfang an nicht weiter als sich zwischen den contrastirenden An-forderungen seines kaiserlichen Amts und seiner Stellung im HausHabsburg, zwischen den unzufriedenen Reichsfürsten und denschroffen Spaniern möglichst glimpflich durchzuwinden. "Währender einem sächsischen Gesandten vertraulich klagte, wie er als Freundder Protestanten vom Papst, von Spanien und seinen eigenen Brü-dern angefeindet werde, bemühte er sich, allerdings vergebens, denentrüsteten spanischen Gesandten mit der Versicherung zu beruhigen,dass die Sendung eines Erzherzogs nach Spanien nurden Leutendas Maul stopfen" sollte. 1 ) Die gleiche Entschuldigung Hess erdurch den Kurfürsten von Trier an Alba gelangen. In Heidelbergwurden diese Verhältnisse von vornherein richtig beurteilt; mansetzte auf einen kaiserlichen Vermittlungsversuch wenig Hoffnung,baute nicht auf die vorübergehende Aufwallung der geistlichen Kur-fürsten und war trotz aller schönen Reden der Wiener Hofleuteder Ansicht,dass alle Ding auf die Harr gespielt" und der ganzeAufschub nur den energischen Spaniern zugute kommen werde.Friedrich Hess dem Kurfürsten August geradezu erklären, nachseiner Ansicht seien die kaiserlichen Vorschläge allein im InteressePhilipps und mit Rücksicht auf die in Spanien lebenden SöhneMaximilians gemacht. 2 )

Der Erfolg rechtfertigte nur zu sehr diese Befürchtungen; aller-dings kam die Intercession des Reichs bei Alba und Oranien sowiedie Sendung des Erzherzogs Karl nach Spanien zu Stande, aberder Kaiser hatte niemals mehr beabsichtigt als durch die Drohungmit den deutschen Fürsten auf Spanien eine Pression zu üben, dienatürlich misslang. Da nun gleichzeitig durch den Tod der KöniginElisabeth von Spanien die Aussicht auf eine Verbindung Philipps

Schwendi hatte eine lebenslängliche Pension von 1200 fl. jährlich (Ver-zeichniss der deutschen Pensionäre Pap, de Granv. VIII, 182 ff.), anderen Rückstände er gelegentlich der Sendung des Erzh. Karl erinnernHess, lieber die Absicht, Zasius zu gewinnen, Alba an Philipp, 25. Sept.1569 (Coleccion XXXVIII, 196).

1) L. Wilhelm an Friedrich, 21. Nov. 1568 (Kl. II, 266); Chantonayan Alba, 8. Oct. 1568 (Coleccion XXXVII, 459); Alba an Philipp, 10. Mai1569 (ebd. XXXVIII, 66/7).

2) Instruktion für Johann Casimir nach Dresden, 31. Okt. 1568 (Kl.II, 252 ff.).