543stände des bürgerlichen Lebens *)? In Sach-sen z. B. ist doch noch den Superintendentender Befehl gegeben worden, halbjährig nichtnur von den Predigern und Kandidaten, son-dern auch von den Schullehrern Bericht zu er-statten. Sie müssen nach einer vorgeschriebe-nen Tabelle über das Alter, die Familenum-stände, die moralischen und geistigen Eigen-schaften, das öffentliche Leben jedes Schul-lehrers, und über die innere Beschaffenheitund die Einkünfte seiner Schule sorgfältigeund unpartheiische Bemerkungen einschicken.Dadurch werden also doch die Lehrer angetrie-ben, sich immer vollkommener zu machen.Allein4) S. „. Mart. Ehlers Gedanken von den zur Ver-besserung der Schulen nothwendigen Erfordernis-sen.“ Altona. 1766. 8. und die „Patriotische Vor-stellung an seine liebe Obrigkeit, die Nothwendig-keit einer Schulverdeſſerung betreffend, von J. M.Afsprung.“ Amsterdam. 1776. 8. — A. d. H.**) Wenn es möglich wäre, unter den Schullehrernjedes Landes, wie im Kriegswesen, eine Art vonAvancement einzuführen, und den geschickten undfleißigen Mann von weniger einträglichen Schul-stellen nach und nach zu immer einträglichern zubesör-
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2 (1791)
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543
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