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521nehmungen nicht sogleich meinen Wünschenentsprechen. Und zumal in Hinsicht auf Siehabe noch immer keinen hinreichenden Grund,an dem guten Erfolge derselben ganz und garzu zweifeln. Daher also mein dritter Brief!Sie haben schon einigemal mit Ihren Lehr-lingen ein öffentliches Examen angeſtellt. Siehaben auch wirklich dabei ſchon vielen Beifalleingeerndtet. Die Kinder antworteten Ihnenmit bewunderungswürdiger Fertigkeit. Alleines war, als wenn ichs geahndet hätte. Icherkundigte mich nach der Art, wie Sie diesel-ben zum Examen vorbereiteten, und erfuhr nungerade das, was ich schon vorher gedacht hat-te daß Sie nemlich allemal fünf bis sechs Wo-chen vor dieser Feierlichkeit sich einzig und al-lein mit den speziellen Materien, worüber als-denn gefragt werden soll, beschäftigen, unddie Fragen darüber so lange wiederholen, bisdie Antworten den Kindern geläufig wordensind.Freilich muß das Ihren Zöglingen liebseyn. Aber nehmen Sie mirs nicht übel,mein Freund! Ein solches Examen ist doch auchnurKk 5