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498seyn wollte. Es war eigentlich bloß meine Ab-ſicht, Sie zur Verbannung des herrſchendenPropinzialdialects aus Ihrer Schule zu be-wegen, und jetzt erst sehe ich, daß ich meistnur von der Art, wie die Schreibeübungender Kinder anzustellen sind, geredet habe.Werden Sie mir diese Unordnung auch verzei-hen, lieber Freund? Doch eine Unord-nung ist es wohl nicht. Wenigstens ist sie nurscheinbar. Denn ich wiederhole es nocheinmal Sprache und Schrift stehen in un-zertrennlichem Zuſammenhange, und wer imBriefschreiben ꝛc. unterrichten will, darf einefehlervolle Sprache nicht für gleichgültig hal-ten.re Vorkenntnisse. Allein sie sind denn doch auffallend,und gewissermaßen den Räthseln ähnlich. Daherbeschäftigen sich auch die Kinder gern mit der Be-antwortung derselben, und durch die Antwortwird alsdenn der Grundsatz aus der Physik, derPſochologie u. ſ. w., worauf die Frage ſich bezoſtin ihrer Seele um so viel unauslöschbarer. S.auch Heyne des jüngern Beantwortung der Frage:Welches sind die besten Mittel, den kranken Ver-stand eines Kindes zu heilen? Eine gekröntePreisschrift mit einer Zugabe von R. Z. Becker-A. d. H.Leipzig 1785. 8.