491schreiben an erdichtete Personen über erdichte-te Gegenſtände.Das letztere aber dürfte nachher doch auchnicht vernachläßigt werden. Denn mit Rechtgab ehemals der lacedämonische König Agesi-laus auf die Frage: was nach seiner Meinungdie Kinder lernen ſollten? zur Antwort: Wassie, wenn sie erwachsen sind, thun müssen.Daher muß der Lehrer sie schon frühzeitig in al-lerlei Verhältnisse zu versetzen suchen, in wel-che sie bei reifern Jahren oft wirklich gerathenkönnen *).Aus*) Hier sind nun folgende Schriften empfehlungs-würdig: — „Berlinischer Briefsteller für das ge-meine Leben. Zum Gebrauch für deutsche Schulen,und für jeden, der in der Briefstellerei Unterrichtbedarf und verlangt. Zwote Auflage. Berlin 1784.8.“ Die „Anweisung zum Briefschreiben und an-dern schriftlichen Aufsätzen 2c. 2te Aufl. Stuttgard1789. 8.“ würde ebenfalls brauchbar seyn, wennnur weniger Provincialiſmen darin enthalten wä-ren. — Der „Briefwechsel einiger Kinder (vonRode) Dessau 1776. 8.“ ist zwischen Kindern von8 bis 16 Jahren geführt, und nützlich und unter-haltend. — Eben so enthalten die „Vorübungen
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2 (1791)
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491
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