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2 (1791)
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464an dem rechten Gegenstande geübt wird; aberzu unrechter Zeit angewandt, und an dem un-rechten Gegenstande geübt, ist sie die Geiſſelin der Hand eines Rasenden.7. Kinder dürfen nichts lesen, was ihnendie menschliche Natur entweder zu verderbtoder zu heilig vorstellt. Im ersten Falle werdensonst die Keime der Menschenliebe schon früh-zeitig in ihrem Herzen erstickt. Sie beklagenihr Schickſal, weil es ſie mit Furien in Verbin-dung setzte, oder halten es doch wenigstens fürvergebliche Mühe, unter einem solchen Ge-schlechte nach Tugend zu ringen. Im andernFall aber lernen sie mit blinder Gutherzigkeitdahinleben, opfern sich jedem süßen Betrügerauf, spannen überall ihre Ansprüche und Er-wartungen zu hoch, und werden zuletzt misan-theopisch, wenn sie ihre Ansprüche verworfen, ih-re Erwartungen vereitelt sehen. Ich möchtedaher weder die Carl Grandifons, noch dieCarl von Carlsbergs bei all' ihrem übrigenWerthe zu einer Lectüre für Kinder machen.8. Kinder dürfen auch nichts lesen, wasihnen das physische Elend in der Welt mitgar