4174. Auch ist es nicht zu leugnen, daß es schondeswegen weit besser seyn würde, die Schul-kinder nur über das, was gewiß ist, und wor-in alle Religionspartheien sich untereinandereinig sind, (ich meyne die practischen Religions-wahrheiten) zu unterrichten, weil sie darincht zeitig genug zu festen, unbeweglichenGrundsätzen gelangen können. Giebt man ih-nen Wahrheiten an, welche vielen Zweifelnunterworfen sind; so werden sie dadurch nurverwirrt gemacht. Die Wahrheiten werdenhnen verdächtig, oder sie verlieren doch we-nigstens in ihren Augen einen großen Theil ihres Gewichts. Auch behalten sie oft die Zwei-fel, und vergessen deren Auflösung, und wasaraus entstehen müsse, ist offenbar. Ja,ſogar die bloße Verſchiedenheit in Erklärungenund Beweisgründen ist ihnen im Ganzen ge-nommen nicht einmal nützlich. Es gehörtschonzu unterhalten. Eine Preisschrift von P. J. Lie-berkühn. Züllichau 1784. 8.“ und die ähnlichePreisschrift „Ueber die Erziehung zur Menschenlie-be von Villaume. A. d. Franz. Dessau 1784, 8.A. d. H.Db
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2 (1791)
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417
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