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2 (1791)
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410dann der Lehrer benutzen, um ſeinen Zöglingenüber solche Wahrheiten richtige Begriffe beizubringen. Er müste sie auf die, durch einenGeſchichtsvorfall, eine natürliche Einrichtungu. s. f. erläuterten Sätze in dem Religionsbucheaufmerksam machen, und diese Sätze alsdannvon Seiten ihrer Wichtigkeit und Nutzbarkeitin das gehörige Licht stellen. So würden dieKinder gewissermaßen nur beiläufig sich dieunentbehrlichsten, aber eben deswegen auchgleichsam in Kraft und Saft verwandelten /Religionskenntnisse sammeln, und der Pred-ger könnte nachher die einzelnen Bruchstücktzusammenfügen, übrig gebliebene Lückenausfüllen, und nach Anleitung des nämlichenLehrbuchs feste Ordnung in ihre Begriffe brin-gen. Sie würden vorher aus diesem Buchtnur zerstreute heilsame Wahrheiten gezogthaben, aber nun würden diese zu einem schö-nen Ganzen verbunden, und bei den mehresten würden sie sich noch mit Vergnügen an dieGelegenheit erinnern, wobei der Schullehreiihnen dieselben deutlich machte.Doch noch einmal soll ihnen denn ausdiesem Lehrbuche der Religion gar nichts auswendig zu lernen anbefohlen werden? Anbe-fob