383dem ließe sich nun auch die theoretische Reli-gion (wie es denn durchaus nothwendig ist)unzertrennbar an die Moral knüpfen.Wo ich nicht irre, so war es Baumgartender das Verhältniß der Moral und Religiongegeneinander unter dem Bilde einer Uhr vor-ſtellte. Jene (die Moral) ſagt er, iſt die Uhrſelbſt, dieſe (die Religion) iſt das Gewicht ander Uhr.Das Bild ist sehr passend. Es folgt aberauchmens an ein dazu vorbereitetes Kind,“ im phi-lantropischen Journal für Erzieher und das Pu-blikum. Jahrg. III. O. II. N. 5. — Ganz feierlichläßt sich die erste Entdeckung des göttlichen Na-mens nun wohl blos beim Privatunterricht ma-chen. Indessen ist es doch auch nicht zu leugnen,daß selbst beim öffentlichen Unterricht unter denen,die schon mehrmals von Gott reden gehört, undwohl gar schon einzelne Gebete mechanisch auswendig gelernt haben, jene unerwartete Folgerungaus den Gegenständen ihrer angenehmsten Beschäf-tigungen einen tiefen Eindruck machen müsse.Der öffentliche Unterricht muß überhaupt, wenner vollkommner werden soll, sich die Vortheile desPrivatunterrichts möglichst zu eigen machen.A. d. H.
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2 (1791)
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383
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