3⁶⁴Und ich leugne nicht, daß solche Auszüge über-haupt für den gemeinen Mann sehr heilsamseyn würden, weil denn doch auch dieser dieBibel nur mit Auswahl lesen sollte. Alleines finden sich doch nur gar zu viele Schwie-rigkeiten, wenn man sie in den Schulen eineführen will, so lange sie in Familien nochnicht eingeführt sind. Auch sind sie meist nochtheurer, als die gewöhnlichen Exemplare vonder ganzen heil. Schrift, daher sie vorerstnoch wohl keinen allgemeinen Beifall findenwerden. Gesetzt aber auch, die Einführungderselben wäre überall möglich; so scheintmir's doch nicht, daß sie als Lesebücher inden Schulen gebraucht werden dürften. Dennwas durchaus für Verstand und Herz zugleichseyn soll, muß, meiner Meinung nach, nichtzur mechanischen Uebung im Lesen angewandt, und dadurch der Zunge geläufig ge-macht werden *). Und zu welchem Zweckesoll-und „J. J. Altorfers Sammlung des Gemein-nützigsten aus den Schriften des A. T. zum Ge-brauch der Jugend. Winterthur 1789. gr. 8.“A. d. H.*) Wie thöricht ist nicht deswegen die Stussenfolgeunter
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2 (1791)
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364
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