339durch Herabſetzen in eine niedere Claſſe, be-ſtraft, Man ſieht leicht ein, daß ein ſolchesVerfahren die beſten Folgen haben müſſe, unddaß auch der Lehrer selbst dadurch vor mancheneigenſinnigen Forderungen der Aeltern geſichertwerde. Auſſerdem hat der Prediger dabei Ge-legenheit, den letztern manche heilsame Erin-erung in Rücksicht auf die Erziehung ihrer Kin-der zu geben.*).0tionUnd nun habe ich denn noch einiges von so-genannten poſitiven Strafen hinzuzuſetzen.Sie entfernen sich gar zu weit von der Art, wiedie Natur gewisse Fehler zu bestrafen pflegt,und sind im Ganzen genommen jener zweitenWahrheit, die ich vorhin angab und erläuter-te, zu ſehr zuwider, als daß ſie uͤberall einenguten und zweckmäßigen Erfolg haben könnten.y1)###—*) Jene beiden Bücher könnten auch wohl in ein ein-zelnes Tagebuch, worin der Lehrer seine Bemerkun-gen einträgt, zusammengeschmolzen werden, wennnicht die oben angegebene Methode mehr Eindruckzu machen schiene. M. s. übrigens von einem sol-chen Tagebuche die Schrift: „Zur Erholung fürLehrer und Freunde der Schulen, von M. J. Rapp.A. d. H.2tes Stück, Bayreuth 1786, 8.
Druckschrift
2 (1791)
Seite
339
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