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2 (1791)
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287ist nicht moralisch. Was nicht moralisch ist,kann auch nicht imputabel seyn. Was nichtimputabel ist, kann auch nicht übel genommenwerden. Und setze ich nun noch ein O. E. D.hinzu; so denk' ich, sind wir (der Logik zu ge-fallen) wieder gute Freunde.Als Ihr guter Freund aber muß ich Ihnendenn doch nun auch sagen, daß jene über-spannte Lobeserhebung alle Prahlerei da-von abgezogen wenigstens sehr unvorsichtigwar. Denn ich habe immer gehört, daß einguter Erzieher mit Lobeserhebungen überhauptäusserst sparsam seyn müsse, und daß er durchdie entgegengesetzte Freigebigkeit damit un-glaublich Schaden verursache. Und ich mußes bekennen, meine eigne Erfahrung stimmtdamit ganz überein.Wahre Freude war es mir daher, als ichneulich einen sehr einsichtsvollen Mann mit ei-nem Schullehrer, welcher ebenfalls jene Spar-samkeit nicht gelernt hatte, in ein ernsthaftesGespräch verwickelt fand.Erlauben Sie mir, werthester Herr Direc-tor,