Druckschrift 
2 (1791)
Seite
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272ohne Papier oder Schiefertafel bloß im Kopfeauflösen lernten. Dazu käme dann noch dasZeichnen, welches in vornehmern Familien oftvon großem Nutzen, und z. B. beim Sticken*)sogar unentbehrlich ist.) Daß der Unterricht in der practischenReligion nicht versäumt werden dürfte, ver-steht sich ebenfalls von selbst. Besonders abermüste man sie mit einer möglichst vollständigenMoral des häuslichen Lebens bekannt ma-chen. Man müste ihnen z. B. die Regeln derKlugheit und Billigkeit in der Regierung desHausgesindes anzeigen, müste sie von demNutzen der Reinlichkeit, der Ordnungsliebe u.s. f. belehren, sie gegen übertriebenen LuxusundS.die Kunst, geschwind und mit wenig Müheeine Stickerinn zu werden. Berlin 1783. 3 Bdchen.mit gemalten Kapfern. 8. Ich führe dieses, sowie manches andere Buch nur deswegen an, damites dem Lehrer bekannt werde, und er es in einzel-nen Fällen empfehlen könne. Oft aber wird auchwohl ein Buch deswegen angeführt, damit er Stoffzu dem für nöthig gehaltenen Unterricht darin auf-suchen, und die gehörige Auswahl dabei treffenmöge. Uebrigens erinnere ich hier noch einmal anA. d. H.meine vorige Anmerkung.