Druckschrift 
2 (1791)
Seite
246
Einzelbild herunterladen
 

24immer im Verhältniß gegen andere Kinder.Und dies ist in den allermeisten Fällen moralisschädlich.######4###1. paaWenden Sie nicht ein, daß Sie dabei dochwenigstens die Verſchiedenheit ihrer Faͤhigkei-ten genauer beobachten können. Denn wasnutzt dieser Vortheil, wenn er von solchenNachtheilen begleitet wird? Und wie traurigwürde es um den Beobachtungsgeist eines Leh-rers aussehen, wenn er diesen Vortheil nichtauch auf andern, beſſern Wegen zu erreichenwüste? Wie traurig um die Bildung der Ju-gend überhaupt, wenn ihr Herz immer in ebendem Maaße verschlechtert würde, in welchemihr Geist an Fortschritten in der Erkenntniß ge-winnt?.Eher läßt sich die Einwendung hören, daßdas Wetteifern eine verjährte Gewohnheit inder dasigen Schule sey, und daß deshalb dieAufseher derselben mit hoher Weisheit über dieBeibehaltung dieser Gewohnheit wachen.Solche Herren übersehen freilich sehr seltendas Ganze. Nur die nächsten und sichtbar-sten Folgen einer Methode werden von ihnen1