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2 (1791)
Seite
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244ihrem nächsten Zwecke gemäß, nur an einzelnePersonen gerichtet, und werden es auch fernernoch seyn. Allein warum sollte ichs hindern,daß auch andere gemeinnütziger zu werden su-chen? Mögen immerhin die Rechte des Pri-vatbriefes dabei ins Gedränge gerathenmir ist das gleichgültig, wenn es den Herrengleichgültig ist, die ich zunächst angeredethatte. Es ist mir gleichgültig, nicht bloß des-wegen, weil meine Absichten gut sind, oderweil ich mich meiner Briefe nicht schäme, son-dern vorzüglich deswegen, weil sie meinenNamen nicht verrathen können. Und was be-sonders Ihre Person betrifft; so flößt mir schonder einzige Umstand, daß HerrIhr ver-trautester Freund ist, ein günstiges Vorurtheilfür Sie ein. Denn dieser wird gewiß nieman-den unter seine Freunde zählen, wenn er nichtin seinem Fache jedesmal den bessern Grund-sätzen zu folgen sucht, sobald ihm diese Grund-ſätze bekannt werden.###100 9/S6Und doch ist in Ihrer Schule noch immer dasCertiren oder Wetteifern der Kinder untereinan-der eingeführt? Sie lassen noch immer bei jederLection die Rangordnung unter ihren Lehrlingenwech⸗