AUSSTELLUNG IN DEN HALLEN
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Palmengruppe in der Hauptblumenhalle von Joh. Beterams Söhne, Geldern
mannes und mit vollem Rechterweckten. 14 Meter hohe Phönix,eine Brahea Roezli von annähernd6 Meter Durchmesser, allerhandSukkulenten und Palmen, dieacht Eisenbahnwaggons füllten,gaben einem ganzen Saale dasAussehen einer italienischen Land-schaft. Das Schlußbild des MalersHacker mit seinem reizendenHäuschen auf der Anhöhe, dasWinter durch eine 8 Meter hohesäulenförmige Zypresse in ge-schicktester Weise förmlich inzwei Teile schnitt, gab demGanzen einen echt südländischenAbschluß und vervollkommnetedas Bild zu einem Stückchenitalienischer Natur. Was Winterin der Ausführung dieses Gartensgeleistet hat, ist ohne Zweifelschöne, reiche Gartenkunst, undsein idealer, liebenswürdigerCharakter fand in dieser Darstel-lung ein getreues Abbild; er hatte
seine Seele mit hineingelegt, es war ein Stückchen von ihm! Herrschte Italien auf der einen Seiteder Haupthalle, so war die andere Hälfte der deutschen Heimat geweiht. Das prachtvolle Wald-bild von Professor Duck er und Hacker gab der Landschaft, die aus Fichten, Tannen und Kiefernim Untergrunde gebildet waren, einen charaktervollen und majestätischen Hintergrund. Vor dendüsteren Fichten und Tannen blühten in ungezählten Mengen in prachtvollen Pflanzen die schönenFlieder von Harms-Hamburg, und in einem Parterre von Riesengröße breiteten sich die blühendenAzalien und Rhododendren aus, die in ihrem bunten Farbengewirr im schönsten Kontraste zuihrer Umrahmung standen. Dieses Bild setzte sich fort in dem Annexbau Halle C. Sowohl dieHallen D wie F und G waren vom In- und Auslande gefüllt mit den herrlichsten Frühjahrsblühern.Das Preisgericht sowohl für die Einsendungen in den Hallen wie auch jenes für die Orchideen-Ausstellung hatte reiche Arbeit,und 227 Einsendungen konnten mitzum Teil außerordentlich hohenAuszeichnungen bedacht werden.Wenn auch die Arbeiten der Juryangesichts einiger verbesserungs-bedürftiger Einrichtungen, die inder Neuheit des Unternehmens fürDüsseldorfer Verhältnisse ihrenGrund hatten, mit etlichen Schwie-rigkeiten zu kämpfen hatten, soverlief doch alles in schönsterHarmonie und die Arbeiten konn-ten rechtzeitig und glücklich voll-endet werden.
Nach Schluß der Frühjahrsaus-stellung wechselte das Bild in denHallen bei jeder der verschiedenenWechselausstellungen, und immerwurde Neues geboten. Zu Pfingstenwar eine Rhododendron-Ausstellungin großem Maßstabe geplant. EinExtrazug von sechs WaggonsPalmengarten brachte das Material aus Sachsen