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den Worten wiedergeben, <Lieber Freund, das mag Alles wahrsein, aber ich habe kein Geld>. Da mischt sich der Mann mitdem Turban und dem weißen Mantel in die Verhandlungen, in-dem er mit der Rechten auf die von Pfeffinger und Dürer gebildeteGruppe hinweist. Deutlich scheint diese Bewegung zu sagen :«Hier kommt der Mann mit der großen Tasche» — und tat-sächlich ist de r sächsische Kämmerer durch einegroße, umgehängte, geöffnete Geldtasche ge-kennzeichnet. Pfeffinger seinerseits scheint zu dem etwasunwillig zuhörenden Dürer zu sagen: «Meister, Ihr seht, auchbei diesen Herren ist das Geld knapp». Diese Worte sind voneiner Gebärde des Bedauerns und Achselzuckens begleitet. Ichglaube, daß sich die dramatische Szene, der doch irgend eineIdee zu Grunde liegen muß, so am besten erklären läßt: eshandelt sich hiebei um einen kleinen, dramatischen Scherz,durch welchen Dürer den Geiz des sächsischen Säckelver-walters etwas an den Pranger stellen wollte, um eine kleine,geistreiche Malerrache gegenüber dem etwas gar zu genauenkurfürstlichen Schatzmeister, der die Anweisung an die fürst-lichen Kassen zu geben hatte. Dies wäre ja nicht ohne Vor-gang in Dürers Werk. Man erinnert sich an das Porträt einesjungen Mannes in Wien, wahrscheinlich noch in Italien gemalt,wobei sich der Meister einen ähnlichen Scherz erlaubte. Thau-sing (I, S. 373 der 2. Aufl.) sagt über das Bild : «Der Darge-stellte ist vermutlich einer der deutschen Kaufleute des Fon-daco ; den Preis, den er für das Bildnis zahlte — oder auchnicht zahlte — mag dem befreundeten Meister nicht angemessenerschienen sein. Er rächte sich, indem er auf die Bückseitenoch rasch das scheußliche Bild einer Avaritia, des leidigenGeizes, malte.» Daß Dürer wohl zu rechnen wußte, weiß manja vom «Bosenkranzfeste» her. Wir kennen die lebhaften Klagendes Meisters aus Venedig über den großen Gewinnentgang, denihm die lange Beschäftigung mit dem Fuggerschen Bosenkranz-bilde verursachte, indem er dadurch gehindert war, sich lohn-nenderen Arbeiten zu widmen. Immer wieder bricht.in seinenBriefen an Pirckheimer der Groll über die verlorene Zeit durch.Deuten wir nun die kleine, dramatische Szene unseres Bildeszutreffend, so erwüchse unserem Nürnberger Meister in seiner
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