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Der kursächsische Kämmerer Degenhart von Pfeffingen, der Begleiter Dürers auf der "Marter der Zehntausend Christen"
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mich bei gegenwertigem briefszaiger berichten, ob destermindernil der Krug für sich selbs, on des maiers beisein und zutun,materien soll, wie er sich zu tun erpoten und gute hofTnunghat, das solchs nach beraitem werk meinem gnedigisten herrnnit misfellig sein soll. Wollt ich euch guter meinung nit ver-halten, dann euch zu dinsllichem, guten willen bin ich wolgenaigt. Dat. donerstag nach Vdalrici [= 6. Juli] 1508.

Anthoni Tucher der Elterzu Nur|emberg],

VIII.

Anton Tucher und Anton Tetzel zu Nürnberg melden demKurfürsten, daß Hans Krug einen Münzstempel mit dem kur-fürstlichen Porträt in Arbeit habe, er habe bisher 40 MarkSilber vermiinzt. Fernere Nachrichten betreffen eine Zusam-menkunft zwischen dem Kaiser und dem Landgrafen Wilhelmvon Hessen in Hoppart, wo der Kaiser den Landgrafen unddessen Gemahlin durch ein «pancket» geehrt habe, dann dieAbsichten des Kaisers auf Geldern und Neapel, den Kampfgegen Venedig etc. (Der Anfang des Briefes lautet: «Gnedi-gister herr! Euer f. g. schreiben, am dat. Weymar, donerstagnach visitacionis Marie [6. .luli] nächst, ist uns gestern abendsgeantwurt, das haben wir von e. f. g. in untertenigkait vcr-nomen; und ist von wegen der silbrin münz und stempfl beikurzen tagen durch mich Anthonien Tucher an e. f. gn. ka-merer, den erbern und vesten Degenharten von I' fef-fingen, unterrichtung geschriben, ungezweifelter Zuversicht,die sei euren f. gn. durch ine numer entdeckt. So hat HansKrug nach dem gemele und tefelein, so wir zur furdrung dersachen von dem gang in der predigerkirchen abzunemen be-volhen, ainen possen oder visier in einem laimen, eur f. gn.pildnus unsers Verstands ganz gleichförmig, gemacht, unddhweil dann Lucas, e. f. gn. maier, bishere noch nit geinNurmberg kommen, ist, darfur wirs achten, unnot seiner Zu-kunft zu erwarten, sonder Krug stet in • teglicher arbait, die

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