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Der kursächsische Kämmerer Degenhart von Pfeffingen, der Begleiter Dürers auf der "Marter der Zehntausend Christen"
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er mir anzaigt, nit sparen. Er hat mir auch gestern für 600guldin gemachter stain(!), der acht ain guldin gelten, uberant-wurt, die wil ich mit hilf Hannßen Unbehawen[s] mit dem fur-derlichsten fertigen an das ort, wie ich von meinem gnedigisteraherrn in bevelhe hab; wolt ich euch, dem ich zu williger dinst-parkait wol genaigt bin, guter mainung nit verhalten. Dat.donerstag nach Kiliani [= 13. Juli] 1508.

Anthoni Tucher der Elterzu Nur[embergj.

X.

Anton Tucher und Anton Tetzel teilen dem Kurfürsten mit,daß sein Kämmerer Degenhart von Pfeffingen, derin fürstlichen Geschäften seinen Weg über Nürnberg genommenhatte, ihnen die Aufträge des Kurfürsten hinsichtlich der Nürn-berger Stadtsteuer, dann wegen Vorstellungen bei der böh-mischen Landtafel in Sachen der Straßenräubereien zur Kennt-nis brachte, und fügen politische Neuigkeiten bei ; auch einengeheimen Auftrag an Tucher habe Pfeflinger ausgerichtet. DerSchluß lautet: «So hab ich [d. h. Tucher] e. f. g. vor disentagen durch einschlagen Hanßen Vnbehawenfs] uf zwaimal für1250 guldin neuer münz gein Coburg gefertigt, die auch, alsich durch den von Pfeffingen bin bericht, wol daselbsthinkommen sein ; desgleichen hab ich uf heut dato demselbenVnbehawen widerum für 600 guldin behendiget, die auch, alsich verhoff, in kurz gein Koburg und dann furter zu eurenf. gn. kommen. Bin guter Zuversicht, die stempfei sollen teg-lich zum ende berait werden, wie e. f. gn. durch den vonPfeffingen meins Versehens auch bericht sein». Dat. montagvigilia assumpcionis Marie [14. August] 1508. Nbg. Brfb., 13d. 62,Fol. 39 ff.

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