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Der kursächsische Kämmerer Degenhart von Pfeffingen, der Begleiter Dürers auf der "Marter der Zehntausend Christen"
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URKUNDLICHE BEILAGEN.

Der Rat der Stadt Nürnberg bittet Degenhart vonPfeffingen, ihn bei Kurfürst Friedrich von Sach-sen wegen eines unliebsamen Vorkommnisses zuLonnerstadt 65 zu entschuldigen.

1501, 23. Dezember. (Nbg. Briefbücher, Bd. 48, Fol. 150 b ff.)

Degenhart Pfefünger.

Erber und vester! Die wolgebornen, gestrengen, erbernund vesten herr Bott, grave zu Stolberg und herr zu Weringen-rod, pfleger zu Coburg, herr Cesar Pflug, ritter, Adam vonSeidwitz zu Hellpurg, Ilainrich von Bock zu Delitzsch, ampt-leut etc., haben uns geschriben und wir irn gnaden und erber-kaiten geantwurt in sachen, wie ir ab inliegenden copien haptzu verneinen. Und nachdem aber dieselben ding in disen schwernund sorgveltigen leuften ungeverlich sind gehandelt und dengemelten unsern gnedigen und günstigen herrn nit zu widerbeschehen, so pitten wir euch in sonderm vertrauen, das wirvor andern zu euch tragen, ir wollet uns deshalben bei dendurchleuchtigen, hochgebornen fürsten, unsern gnedigsten und

65 Einige sächsische Amtsleute hatten Klage bei der Stadt geführt,daß sie beim Vorüberreiteh an dem nürnbergischen Städtchen Lonnerstadtmit Geschützen beschossen worden seien. Der Nürnberger Bat behauptetedagegen, die Besatzung habe lediglich, ohne zu zielen, einige Schreck-schüsse aus ihren Hackenbüchsen abgegeben. t

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