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Der kursächsische Kämmerer Degenhart von Pfeffingen, der Begleiter Dürers auf der "Marter der Zehntausend Christen"
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I

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tag die Anliegen des Kurfürsten ihnen entdeckt habe; sie hättendiese an die Aelteren Herren gelangen lassen; hierüber werdeder Kurfürst inzwischeu von Pfeffinger Bericht empfangen haben ;Was die Absicht des Kurfürsten betreffe, wiederum einige1000 Mark Silbers vermünzen zu lassen, so sei der Wert desSilbers inzwischen gestiegen ; «und so wir uns aber aus desPfeffingers anzaigen vermuten, das eur gnaden furnemennicht von aigensnutz wegen [geschieht], sonder mit solcher münzbei menigklich ein ere, rum und gedechtnus zu erlangen, alssich e. gnaden churfürstlichem stand nach und sonders itzo,als dem verordneten stathalter des heiligen romischen reichswol geziemet, und doch darinnen auch nicht wollt nachtail undschaden leiden, so möcht unsers bedunkens e. g., an dein vo-rigen körn oder aufzal itzo zu münzen, ainen zimlichen ab-pruch tun nach gelegenhait des itzigen werts am silber; dochstellen wir das zu e. f. gn. wolgefallen, die dieser ding ausangeborner schickligkait als ein loblicher churfürst vor uns ver-stand haben, hierinnen ir lob und gelegenhait zu bedenken . . .».Der Nürnberger Münzmeister Hans Krug sei nur zur Ausmünz-ung von Gold bestellt worden ; er münze zur Zeit Silber nur,um seine Leute zu beschäftigen. (Weitere Mitteilungen derSchreiber betreffen die auf einem Tag zu Bamberg von denFürsten gefaßten Beschlüsse gegen die Straßenräuber, diedem Kurfürsten mißfallen u. A.) Dat. am pfintztag nachs. Franciscentag |= 7, Oktober] 1507. Nbg. Briefbücher Bd. 60,Fol. 67 b ff. «.

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