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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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250
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250 Sante Servatien Leben.

dem felben herren gefchach. 2925

fante Seruacius feine Hute räch,

do fi niender gerihte runden.G. 107,1 f. da lag ein ber gebunden.5 G. 107,2 f. der brach die ftarchen lanne

unde fpranch ze dem tumben manne. 2930

von dem roffe zuchterin under fich

unde zebrachin allertaeilegelich.

daz gewaäide er ouz im warf.io niemen mere wafer fcharf.

do er den wüeterich betamfte, 2935

zuo feinem maeifter gieer famfte

unde lie fich gerne vahen.G. 107,8f. do die fürften daz gefahen,15 die da waren von manigen landen,

fante Seruatien gewalt fi bechanden. 2940

157 Sp. a fi genigen im vil tiefe.

do enwas niemen, der in niht aneriefe.G. 107,14f. Do fante Seruacius erlofte die feine,20 der phalenzgrave von Reine

bevalh fi einem chindifchen man. 2945

do er den gewalt über fi gewan,

wider erfte wafer linde.

dar nach twancer daz gefinde25 ie mere unde me.

im was do wirfer denne e 2950

under feinen vorvaren.

die armen begunden ce gote hären.

fi twanch des tiveles chneht:30 unfenfte was ir vogitreht;

ir arbasit er alle vraz. 2955

fi heten not ane underlaz.

daz leben begundin fwaren.

2925 felbem 2926 fant feruaci 2930 fpranch H] fprach; tumbem 2932 aller35 taeile gelich 2941 genigen H] giengen 2942 Da was; icht an rieffe 2943 fei2944 phalnzgraue; rein 2945 fi] fe H 2946 fiv 2949 mere] me 2952 ce got,H nach hären 2953 tivels 2956 an 2957 begunde in