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4 (1926) Die Gestalt des Deutschen
Entstehung
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DIE ROMANTIKER

Die Romantik hat sich nicht in großen Menschen erfüllt und nicht in Wer-ken ihr eigentümliches Leben zusammendrängen und festhalten können.Nur dichterische und gedankliche Bruchstücke geben uns Kunde von ihr alseiner weit über ihre Ergebnisse hinaus eindringlichen und umfassendenBewegung, wie angespülte Trümmer vom Sturm. Man hat in diesen Trümmerndie Bewegung selber sehen und sie danach werten wollen. Aber alle von ihrübernommenen Schlagworte und Richtungen die Bereicherung.«, die manaus ihr ziehen durfte - die Kenntnis ausländischer Literaturen oder das Wieder-"wach n des D utschtümlichen - sind nicht ihr Wesen, sondern Begleit-erscheinungen, die letzten, dünnen, bis ins Bewußtsein geschlagenen Wellen

der Wirbel, denen sie entstieg.------- o Aria { c

Man könnte glauben, die Suche des Leibs teile die S 0^^ 1 ^^sance; diese Suche sei Goethisch, klassisch individu"^^T 6 **sucht die Gestalten und Gebilde, und die Romantik .»cht *£**£*££Für das Klassische besteht kein Gegensatz zwischen Leib und Geist, kein LeibIZt Innung, der nicht Ausdruck eines Geis«gen wäre^wahrend dRomantiker aus diesem Gegensatz, dem Ungleichgewicht dem Widerstmihre wollüstigsten Spiele und Gedanken machen. Sie erst haben den Kampfzwischen Ge* st und Natur, zwischen Mann und Weib, zwischen Gott und Mensch,zw sehen Trau m und Wirklichkeit aus einem Problem und Schicksal zu einemSstSen Raffinement, ja, zu einem Gesellschaftsspiel des Bewußtseins um-geschaffen. Nicht daß sie ihn oberflächlich genommen hätten - sie warenSeht frivol - nein, sie haben die Antithese, den Witz, die Ironie, das Spielselbst als fast religiöse Angelegenheit betrieben. Die Beziehungen waren ihnenJles dfeDTnee nichts. Sie statuierten keine Dinge, sondern eben nur dasSpTe^ das FUeßen de Bluts in dem großen Leib, der die Welt war. Ihr Witzist die AuflSung aller Gesetze und Maße, die allverknüpfende Willkür dieist die Autlosung aner Wellenspie gel ihrer Seelen. Ihre Ironie ist die

~L* ^3^""?"^»,^ tob***. Ahnden z» be-trachten- denn es gibt ja für sie keine testen Bezüge, es g.bt kaum M.ttel-

man kann es sehen, von innen und auuen « B

das Denken. .-_** Diese r macht das souveräne Ich zum Welt-

S e hatten an Fichte angeknüpft. Dieser xn*

u c a u A~r, aih- Hm Denkens. Um diesen Akt selbst, nicht um das icn,schopfer durch den Akt des^T^ Das Ich wäre ihr schon zu bestimmt

drehte sich das ganze romantische Lebern Resultate; das Ge-

gewesen. ^£*^^^^UetaÄ. Schwanke, Schwebende,baren, nicht die Geburt. Daher ihre dem Greifbaren> Ge f 0 rmten,

Nacht, Geheimnis und D "^*£t tt gegen Moral und Dogmatik, diedaher ihre Abneigung f^'^Älc^ ließ. Kein Ens realissimumsich nicht in Aphorismen und Mysteren genügende Den-

war ihr Gott, sondern eine Actio realissima, u* ___ » esetzt

ken, aus dem alle Weltbilder aufstiegen - nicht, um wie be Fichtgesetztzu Verden, sondern als Spiel und zur Vernichtung bestimmt. Schon nach

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