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den Umfang desselben ansmachcn, unterscheiden kann, z. B. dieTheilvorstellungen des Umfanges des Begriffs „Dreieck": 1. recht-winkli ch e, 2. nichtrechtwinkliche Dreiecke. Da jeder Begriffdem Umfange nach Theilvorstellungen hat, so kann jeder Begriff ex-tensiv deutlich werden.
* Der Deutlichkeir ist die Undeutlichkeit cntgegcngesckt. Ein undeut-licher Begriff ist aber noch kein verworrener, der eine Verwirrung,ein Durcheinandcrwerfen, also Unordnung mit sich mbrl. V erworre-ne Begriffe in Hinsicht des In Halts entstehen, wenn man t.Merk-male überhaupt mit den Theilvorstellungen verwechselt; 2 . wenn manabgeleitete Merkmale mit den Theilvorstellungen verbindet und vermischr;z. wenn man zufällige Merkmale hinzufügt; 4. wenn man die Theilvor-stellungen nicht in ihrer natürlichen Ordnung aneinantcrreihet; 5. wennman eine Thcilvorstellung ausläßr. In Hinsicht des Umfanges entstehenverworrene Begriffe, wenn man Untereintheilungen mit Obereintheilun-gen verwechselt.. ..
§. 68 .
3. Ausführlichkeit.
Werden die Theilvorstellungen, die man unterscheiden kann, wie-der als etwas Ganzes betrachtet, und kann man davon wieder dieTheile unterscheiden; so entsteht Deutlichkeit des zweiten Grades, dasist Ausführlichkeit. Diese kann sich also sowohl auf den Inhalt,als auf den Umfang eines Begriffs beziehen. So kann man in demvorigen Beispiele rücksichtlich des Umfanges den Thcil: „nichtrecbt-winkliche Dreiecke" die beiden Theile unterscheiden: l. spitzwinkl i-ge, 2. stumpfwinklige; rncksichtlich des Inhalts kann man wei-ter 1. den Begriff „Raum", und 2. den Begriff „Linien" weiterverfolgen.
Z. 69.
4. Vollständigkeit.
Die Vollständigkeit der Ausführlichkeit besteht darin,daß jede Totalvorstcllung in ihre Partialvorstellungen, diese wiederin ihre Partialvorstellungen, und so weiter aufgelöset werden, solange, bis man keine Partialvorstellungen mehr findet, welche nochin kleinere Partialvorstellungen aufgelöset werden können. DieseVollständigkeit besteht also in der Deutlichkeit der höchsten Potenz.
Die Vollständigkeit der Deutlichkeit aber besteht in derKlarheit aller Partialvorstellungen. Ein vollständig deutlicher Be-griff ist also jener deutliche Begriff der ersten Potenz, in welchemkein Theil fehlt.
§. 70.
Analytisch- und synthetisch-deutliche Begriffe.
Wenn man einen Begriff aus Theilvorstellungen zusammen-gesetzt hat; so ist der Begriff synthetisch deutlich, eine weitereAuflösung der Theilvorstellungen ist dann, wenn man den Begriffschon fertig bat, überflüssig. Wäre man sich aber späterhin der frü-hem Synthesis nicht mehr bewußt, oder wäre der Begriff uns anders-