Rübenzuckerfabrikation.
181
Zucker-
consumtion
pro Kopf
Zollpfund
Zucker-
consumtion
pro Kopf
Zollpfund
Neu-Siid-Wallis . . .
92-09
Oesterreich.
3-00
Victoria.
88-19
Zollverein.
10-00
Süd-Australien . . .
63-66
Spanien.
6-52
Tasmania.
2-08
Vereinigte Staaten . .
37-11
Neu-Seeland.
83-06
Hansestädte.
18-30
Queensland.
78-72
Dänemark.
12-50
Canada .
14-21
Italien und päpstliche
Prince-Eduard-Inseln
6-87
Staaten .
0-90
Neufoundland ....
8-55
Portugal ..
9-20
Britisch Columbia . .
0-05
Belgien.
10-00
Natal.
0’46
Schweiz.
9-32
Gibraltar.
35-46
Griechenland ....
5-40
Malta.
13-41
Polen.
4-50
Grossbritannien . . .
44-15
Bussland.
3-22
Holland.
14-86
Türkei.
3-00
Frankreich .....
17-68
Hiernach zeigen Grossbritannien mit Einschluss seiner Colonien unddie Vereinigten Staaten die grösste Consumtion, nämlich durchschnitt-lich 41 Yg Pfd. pro Kopf der Bevölkerung; demnächst folgen Frankreich,Italien, Spanien und Belgien mit 12^ Pfd. pro Kopf, dann Deutsch-land, Oesterreich, Holland und Dänemark mit 7 V 3 Pfd. und zuletztRussland, Griechenland und die Türkei mit Pfd. Zucker pro Kopfder Bevölkerung.
Die Bedeutung des sich mehr und mehr ausbreitenden Rübenbauesfür die Landwirthschaft ergiebt sich am besten aus der Thatsache, dassdas gegenwärtig in Deutschland, alljährlich mit Rühen behaute Arealetwa 18 Quadratmeilen beträgt. Der Werth des auf dieser Fläche er-zielten Rohzuckers kann auf rund 60 Mill. Thlr. veranschlagtwerden, wozu aber noch der Werth der entfallenden Melasse mit etwa2 Mill. Thlr. gerechnet werden muss. Diese Summen repräsentirenaber nicht allein den Werth, den die Landwirthschaft aus dem Rüben-bau erzielt, denn ausser den genannten beiden Produoten, welche mitAusnahme eines geringen Antheils Melasse in den Handel übergehen,verbleiben der Landwirthschaft noch Rübenrückstände und Abfälle als