150 Gruppe IJI. Chemische Industrie.
Holzarten
Wasser
Wasser-
extract
Harz
Cellulose
Incrust.
Substan-
zen
Birken.
12-48
2-65
1-14
55-52
28-21
Buchen.
12-57
2-41
0-41
45-47
39-14
Buchsbaum.
12-90
2-63
0-63
48-14
35-70
Ebenholz.
9-40
9-99
2-54
29-99
48-08
Eichen.
13-12
12-20
0-91
39-47
34-30
Erlen ........
10-70
2-48
0-87
. 54-62
31-33
Guajak.
10*88
6-06
15-63
32-22
35-21
Iunden.
10-10
3-56
3-93
53-09
29-32
Kastanien.
12-03
5-41
1-10
52-64
28-82
Kiefern ' .
12-87
4-05
1-63
53-27
28-18
Mahagoni.
12-39
9-91
1-02
49-07
27-61
Pappel (Schwarz-) . .
12-10
2-88
1-37
62-77
20-88
Tannen .
13-87
1-26
0-97
56-99
26-91
Teak.
11-05
3-93
3-74
43-12
38-16
Weiden.
11-66
2'65
1-23
55-72
28-74
Aus den über ßachet & Machard’s Verfahren gemachten Anga-ben geht hervor, dass dasselbe 25 bis 30 p. C. Ausbeute liefert.
Nach Mittheilungen von H. Burgess liefert das amerikanischeVerfahren 27 bis 28 p. 0. des frischen und 30 p. C. des gelagerten luft-trocknen Tulpenbaumholzes.
In Conemill wurden mit Houghton’s Process aus Kiefernholzebenfalls 28 bis 33 p. C. erhalten.
Eine auffallend grössere Ausbeute erzielte aber Z. Orioli mitseinem Verfahren, welches nach seiner Angabe 50 p. C. lieferte.
In einem Artikel über chemischen Holzstoff in der Deutschen In-dustriezeitung x ) findet sich angegeben, dass mit Tessie du Motay’s(Houghton’s) Process 40p.C. und endlich mit einem ganz unbekanntgebliebenen Verfahren von A. Prinz sogar 60 p. C. gebleichter Holz-stoff erhalten werden sollen.
Charles M. Cresson in Philadelphia 2 ), welcher sich vielfach mitdiesem Gegenstand beschäftigte, hat gelegentlich eines Processes, welcherin Amerika wegen Verletzung des Watt & Burgess’schen und desMellier’schen (Stroh) Patentes geführt wurde, eine grosse Anzahl von
*) Deutsche Industrieztg. 1872, 194. 2 ) Carl Hofmann, Treatise of
the Manufacture of paper 303, 1873.