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3,1,2 (1877) Chemische Industrie : mit einem Rückblick auf die Entwicklung der chemischen Industrie während des letzten Jahrzehends
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Pflanzenfaser.

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Gegenwart der im Holzgewebe vorkommenden anderen Zellenformennicht naehtbeilig, da sie einestbeils in verbältnissmässig geringer Mengeund anderentheils ziemlich dickwandig auftreten.

Bei der Bereitung des chemischen Holzstoffes ist es ebenso wichtigals bei der des Strohstoffes und anderer ähnlicher Papiermaterialien,dass die Faser in vollkommen reinem Zustande abgeschieden wird; dennwie schon in der Einleitung, gelegentlich der Besprechung der incru-stirenden Substanzen, hervorgehoben wurde, ist es nicht statthaft, dassBeste dieser letzteren in der Zellenmembran Zurückbleiben, wenn esin der Absicht liegt, vollkommen gebleichten und überhaupt fehlerfreienPapierstoff zu erzeugen. Da es sich also bei diesen technischen Pro-cessen in "Wirklichkeit um die Gewinnung der im Holze enthaltenenCellulose in fast chemisch reinem Zustande handelt, so ist für die Be-urtheilung der zur Anwendung gebrachten Methoden der Cellulose-gehalt der betreffenden Holzarten ein wichtiges Element.-

Nach den analytischen Bestimmungen der Cellulose, welche vonFranz Schulze 1 ) nach seiner bekannten Methode ausgeführtwurden,ergiebt sich der Gehalt in den untersuchten Holzarten wie folgt:

Kiefernholz = 58 - 01

Acacienholz = 52'94

Buchenholz = 48'41

Erlenholz 47'97

Steineichenholz = 45'88

Die Analysen einer Anzahl von Holzarten, bei welchen die Cellu-lose nach der Seite 27 beschriebenen Methode unter Anwendung vonBromwasser abgeschieden wurde, lieferten dem Verfasser folgende Re-sultate :

x ) Schulze, Knops Agriculturcliem. 292.